Pallade Veneta - Bandenkrieg in Raum Stuttgart: Zwei weitere Verdächtige festgenommen

Bandenkrieg in Raum Stuttgart: Zwei weitere Verdächtige festgenommen


Bandenkrieg in Raum Stuttgart: Zwei weitere Verdächtige festgenommen
Bandenkrieg in Raum Stuttgart: Zwei weitere Verdächtige festgenommen / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Im Zusammenhang mit dem Bandenkrieg im Großraum Stuttgart hat die Polizei zwei weitere Tatverdächtige in Untersuchungshaft genommen. Das teilte das Polizeipräsidium in der baden-württembergischen Landeshauptstadt am Freitag mit. Festgenommen wurde demnach am Mittwoch zunächst ein 24-Jähriger. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung in Stuttgart entdeckte die Polizei zwei Pistolen, Munition und einen Schalldämpfer.

Textgröße ändern:

Beamte einer Spezialeinheit nahmen dann kurze Zeit später zwei mutmaßliche Komplizen im Alter von ebenfalls 24 Jahren fest. Zwei der drei Festgenommenen könnten dem Bandenkrieg zugeordnet werden, erklärten die Ermittler. Erst am vergangenen Wochenende hatten die Sicherheitsbehörden fünf Tatverdächtige in dem Zusammenhang verhaftet.

Der Bandenkrieg läuft nach Behördenangaben seit mehr als einem Jahr. Die verfeindeten Gruppierungen sind mutmaßlich in kriminelle Aktivitäten verwickelt. Es gab bereits zahlreiche gewalttätige Zwischenfälle, darunter mehrfach Schüsse auf oder vor Lokalen. Mehr als 40 Verdächtige wurden festgenommen.

Im Oktober erhob die Stuttgarter Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 23-jährigen Iraner wegen eines Handgranatenwurfs während einer Trauerfeier auf einem Friedhof in Altbach. Durch die bei der Explosion freigesetzten Stahlkugeln wurden etwa 15 Trauergäste teils schwer verletzt.

Zuvor hatte das Landgericht in Stuttgart vier Männer im Zusammenhang mit dem Bandenkrieg zu teils langjährigen Haftstrafen wegen versuchten Totschlags verurteilt. Die Beschuldigten waren im September vergangenen Jahres nach einer Schießerei in Esslingen festgenommen worden, bei der 18 Schüsse fielen, jedoch niemand verletzt wurde.

O.Pileggi--PV

Empfohlen

Explosion in Haus nahe Akropolis in Athen: Ein Todesopfer aus Trümmern geborgen

Nach einer Explosion in einem Wohnhaus in der Altstadt von Athen haben Rettungskräfte eine Leiche aus dem Trümmern geborgen. Bei dem Todesopfer handelt es sich vermutlich um eine Touristin aus den USA, die gemeinsam mit ihrem Ehemann und einem weiteren Paar eine Ferienwohnung in dem Gebäude gemietet hatte, wie die griechische Nachrichtenagentur ANA am Samstag berichtete.

Polizei in Delmenhorst meldet einen Toten und einen Schwerverletzten

Im niedersächsischen Delmenhorst sind in der Nacht von Freitag auf Samstag zwei Männer schwer verletzt worden. Einer von ihnen starb auf dem Weg ins Krankenhaus, berichtete die Polizei am Samstagmorgen. In beiden Fällen wurden Ermittlungen eingeleitet.

Papst Leo XIV. ruft zu würdevollem Umgang mit Migranten auf

Papst Leo XIV. hat am zweiten Tag seiner Frankreichreise zu einem würdevollen Umgang mit Migranten aufgerufen. Die Menschen sollten "jene sehen, die unsichtbar sind, und jene befreien, die durch die wirtschaftliche Lage in die Sklaverei gedrängt werden", sagte der Papst bei seinem Besuch einer Einrichtung für Migranten in Paris. Die Geschichte der Kirche und der Menschheit sei nicht von denen geschrieben, die den Eindruck erwecken, zu siegen, indem sie sich durchsetzen, sondern von denen, die sich um Frieden bemühen, Vertrauen schaffen und das Leben fördern, sagte der Papst im Haus Bakhita, das die Diözese Paris eingerichtet hat.

Social-Media-Sucht: Tiktok wendet Prozess in USA durch 100-Millionen-Vergleich ab

Die Videoplattform Tiktok hat mit einem Vergleich einen für Montag geplanten Prozess im US-Bundesstaat Alabama wegen mutmaßlich mangelhaften Schutzes Minderjähriger vor Social-Media-Sucht abgewendet. Wie Generalstaatsanwalt Steve Marshall am Freitag (Ortszeit) mitteilte, soll das Unternehmen im Rahmen der Einigung mindestens 100 Millionen Dollar zahlen und die tägliche Nutzungszeit für junge Nutzer auf zwei Stunden begrenzen.

Textgröße ändern: