Pallade Veneta - Bereits bis zum Bauch im Wasser: Seenotkreuzer rettet Jugendliche aus Wattenmeer

Bereits bis zum Bauch im Wasser: Seenotkreuzer rettet Jugendliche aus Wattenmeer


Bereits bis zum Bauch im Wasser: Seenotkreuzer rettet Jugendliche aus Wattenmeer
Bereits bis zum Bauch im Wasser: Seenotkreuzer rettet Jugendliche aus Wattenmeer / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Drei Brüder haben sich bei Cuxhaven auf der Suche nach Bernstein zu weit ins Watt der Elbmündung vorgewagt und eine dramatische Rettungsaktion ausgelöst. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und der Polizei liefen die 16- bis 19-Jährigen am Samstagabend vier Kilometer an einem Leitdamm entlang und wurden dabei durch ungewöhnlich schnell ansteigendes Wasser überrascht.

Textgröße ändern:

Einer der Brüder setzte demnach per Mobiltelefon einen Notruf an die Polizei ab, woraufhin eine große Such- und Rettungsaktion startete. Wie die DGzRS in Bremen mitteilte, lokalisierte einer ihrer Seenotrettungskreuzer schon kurz nach dem Auslaufen in Cuxhaven Leuchtsignale der Vermissten. Seenotretter erreichten die bereits bis zum Bauch im Wasser stehenden Jugendlichen in einem Beiboot mit geringem Tiefgang und nahmen sie leicht unterkühlt an Bord.

Laut DGzRS trugen die Bernsteinsammler isolierende Thermo-Neoprenanzüge und hatten starke LED-Lampen dabei. Sie waren demnach weniger als eine Stunde nach Niedrigwasser losgelaufen, jedoch stieg das Wasser der Nordsee bedingt durch die stürmischen Winde der vergangenen Tagen ungewöhnlich schnell an.

Neben Kräften der DGzRS wurden Einheiten von Feuerwehr, Wasserschutzpolizei und Deutscher-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) alarmiert, um sich bei Dunkelheit an der Suchaktion vor der niedersächsischen Küste zu beteiligen. Nach Angaben der Polizei in Cuxhaven kam auch eine Drohne zu Einsatz. Der Seenotrettungskreuzer brachte die Brüder zurück nach Cuxhaven, wo sie vorsorglich zur weiteren Betreuung in ein Krankenhaus gebracht wurden.

E.Magrini--PV

Empfohlen

Social-Media-Sucht: Tiktok wendet Prozess in USA durch 100-Millionen-Vergleich ab

Die Videoplattform Tiktok hat mit einem Vergleich einen für Montag geplanten Prozess im US-Bundesstaat Alabama wegen mutmaßlich mangelhaften Schutzes Minderjähriger vor Social-Media-Sucht abgewendet. Wie Generalstaatsanwalt Steve Marshall am Freitag (Ortszeit) mitteilte, soll das Unternehmen im Rahmen der Einigung mindestens 100 Millionen Dollar zahlen und die tägliche Nutzungszeit für junge Nutzer auf zwei Stunden begrenzen.

Social-Media-Sucht: Tiktok in den USA ab Montag erstmals vor Gericht

Die Videoplattform Tiktok soll sich ab Montag erstmals vor einem US-Gericht verantworten. Bei dem Verfahren in Montgomery im Bundesstaat Alabama geht es um den Vorwurf, Tiktok schütze Kinder und Jugendliche nicht ausreichend vor Social-Media-Sucht. Ähnliche geplante Gerichtsprozesse - unter anderem in Los Angeles - hatte Tiktok mit außergerichtlichen Vergleichen abgewendet.

US-Justiz: Pentagon darf Sanktionen gegen Anthropic aufrecht erhalten

Im Konflikt mit dem US-Verteidigungsministerium um seine Einstufung als "Sicherheitsrisiko" hat das US-Unternehmen Anthropic eine juristische Niederlage erlitten. Ein US-Berufungsgericht in Washington bestätigte am Freitag die Maßnahmen gegen das Unternehmen durch das Pentagon. Zwar habe Anthropic nicht in böser Absicht gehandelt. In den USA obliege es aber dem "Präsidenten und dem Verteidigungsminister, zu entscheiden, wie die Risiken gegeneinander abgewogen werden", fügte Richter Gregory Katsas hinzu.

Papst Leo XIV. grüßt von Papamobil aus Menschenmengen in Paris

Papst Leo XIV. hat von seinem Papamobil aus jubelnde Menschenmengen in der französischen Hauptstadt Paris gegrüßt. Nach einer rund zweieinhalb Kilometer langen Fahrt zwischen dem Viertel Montparnasse und dem Place Saint-Michel kam der Pontifex am Freitagnachmittag an der Kathedrale Notre-Dame an, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. Leo XIV. ist der erste Papst, der das Pariser Wahrzeichen seit seiner Wiedereröffnung im Dezember 2024 nach dem verheerenden Brand besucht.

Textgröße ändern: