Pallade Veneta - Nach Explosion in Haus in Essen Leiche zwischen Trümmern gefunden

Nach Explosion in Haus in Essen Leiche zwischen Trümmern gefunden


Nach Explosion in Haus in Essen Leiche zwischen Trümmern gefunden
Nach Explosion in Haus in Essen Leiche zwischen Trümmern gefunden / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Nach einer Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Essen ist in den Trümmern eine Leiche gefunden worden. Noch sei unklar, ob es sich um den vermissten Bewohner der Erdgeschosswohnung handle, teilte die Feuerwehr am Montag mit. Bei der Explosion am Samstagabend waren außerdem drei Menschen verletzt worden.

Textgröße ändern:

Eine Frau war aus einem Fenster gesprungen, um sich zu retten, und lag beim Eintreffen der Feuerwehr auf der Straße. Sie wurde in eine Verbrennungsklinik nach Bochum gebracht. Zwei weitere Menschen wurden Angaben vom Sonntag zufolge leicht verletzt und ebenfalls in Kliniken transportiert.

Die Explosion ereignete sich demnach am späten Samstagabend in der Erdgeschosswohnung des Hauses im Stadtteil Steele. Mehrere Anrufer meldeten einen lauten Knall und anschließende Flammen aus der Wohnung. Den Einsatzkräften bot sich den Angaben zufolge "ein Bild der Verwüstung". Das Gebäude war stark beschädigt, Fenster waren geborsten und Rollläden lagen auf der Straße. Bei geparkten Autos waren die Scheiben zersplittert. In dem Haus brannte es im Erdgeschoss und im Stockwerk darüber.

Die Einsatzkräfte konnte das einsturzgefährdete Haus zunächst nicht betreten und mussten deshalb von außen löschen. Insgesamt habe der Einsatz 20 Stunden gedauert, hieß es. Das Haus wurde durch die Explosion und den Brand laut Feuerwehr völlig zerstört und ist nicht mehr bewohnbar, ein Nachbargebäude wurde ebenfalls beschädigt.

Wie die Feuerwehr am Montag mitteilte, waren Rettungshunde und spezielle Sonden im Einsatz, um das Gebäude abzusuchen. Am Sonntagabend fanden Polizisten demnach die Leiche. Wie es zu der Explosion kam, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt dazu.

P.Colombo--PV

Empfohlen

Social-Media-Sucht: Tiktok wendet Prozess in USA durch 100-Millionen-Vergleich ab

Die Videoplattform Tiktok hat mit einem Vergleich einen für Montag geplanten Prozess im US-Bundesstaat Alabama wegen mutmaßlich mangelhaften Schutzes Minderjähriger vor Social-Media-Sucht abgewendet. Wie Generalstaatsanwalt Steve Marshall am Freitag (Ortszeit) mitteilte, soll das Unternehmen im Rahmen der Einigung mindestens 100 Millionen Dollar zahlen und die tägliche Nutzungszeit für junge Nutzer auf zwei Stunden begrenzen.

Social-Media-Sucht: Tiktok in den USA ab Montag erstmals vor Gericht

Die Videoplattform Tiktok soll sich ab Montag erstmals vor einem US-Gericht verantworten. Bei dem Verfahren in Montgomery im Bundesstaat Alabama geht es um den Vorwurf, Tiktok schütze Kinder und Jugendliche nicht ausreichend vor Social-Media-Sucht. Ähnliche geplante Gerichtsprozesse - unter anderem in Los Angeles - hatte Tiktok mit außergerichtlichen Vergleichen abgewendet.

US-Justiz: Pentagon darf Sanktionen gegen Anthropic aufrecht erhalten

Im Konflikt mit dem US-Verteidigungsministerium um seine Einstufung als "Sicherheitsrisiko" hat das US-Unternehmen Anthropic eine juristische Niederlage erlitten. Ein US-Berufungsgericht in Washington bestätigte am Freitag die Maßnahmen gegen das Unternehmen durch das Pentagon. Zwar habe Anthropic nicht in böser Absicht gehandelt. In den USA obliege es aber dem "Präsidenten und dem Verteidigungsminister, zu entscheiden, wie die Risiken gegeneinander abgewogen werden", fügte Richter Gregory Katsas hinzu.

Papst Leo XIV. grüßt von Papamobil aus Menschenmengen in Paris

Papst Leo XIV. hat von seinem Papamobil aus jubelnde Menschenmengen in der französischen Hauptstadt Paris gegrüßt. Nach einer rund zweieinhalb Kilometer langen Fahrt zwischen dem Viertel Montparnasse und dem Place Saint-Michel kam der Pontifex am Freitagnachmittag an der Kathedrale Notre-Dame an, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. Leo XIV. ist der erste Papst, der das Pariser Wahrzeichen seit seiner Wiedereröffnung im Dezember 2024 nach dem verheerenden Brand besucht.

Textgröße ändern: