Pallade Veneta - WG-Mitbewohnerin zu Tode misshandelt: Prozess gegen vier Beschuldigte in Köln

WG-Mitbewohnerin zu Tode misshandelt: Prozess gegen vier Beschuldigte in Köln


WG-Mitbewohnerin zu Tode misshandelt: Prozess gegen vier Beschuldigte in Köln
WG-Mitbewohnerin zu Tode misshandelt: Prozess gegen vier Beschuldigte in Köln / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Vor dem Landgericht Köln hat am Dienstag der Prozess gegen zwei Männer und zwei Frauen begonnen, die ihre WG-Mitbewohnerin über Wochen körperlich so massiv gequält haben sollen, dass die Frau am Ende im Krankenhaus starb. Den Angeklagten im Alter von 28 bis 34 Jahren wird wegen der Taten aus dem Jahr 2020 eine gemeinschaftlich begangene Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen.

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Die später verstorbene Frau soll viele Jahre mit einem der Männer aus der WG liiert gewesen sein, sich aber Ende April 2020 von ihm getrennt haben. In der Folgezeit soll ihr Ex-Partner wiederholt auf sie eingeschlagen und eingetreten haben.

Die drei Mitbewohner sollen sich der Anklage zufolge an mehreren körperlichen Übergriffen beteiligt haben, bei denen die Geschädigte unter anderem gewürgt und in den Unterleib getreten worden sein soll. Trotz erheblicher Verletzungen des Tatopfers hätten die Angeklagten keinen Arzt verständigt, so die Staatsanwaltschaft.

Neben den Misshandlungen soll die Geschädigte auch auf verschiedenste andere Weisen über mehrere Wochen drangsaliert worden sein. Sie habe darum bitten müssen, essen zu dürfen oder auf die Toilette zu gehen. Wenn die Frau Vorgaben der vier Mitbewohner nicht befolgt habe, sei sie mit demütigenden Handlungen bestraft worden.

Die schwer misshandelte Frau wurde bei einem Polizeieinsatz in der WG entdeckt und kam in ein Krankenhaus. Dort starb sie aufgrund der Schwere der Verletzungen infolge eines akuten Nierenversagens. Für den Prozess sind zunächst zwölf Verhandlungstage bis Ende Januar angesetzt.

F.Abruzzese--PV

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