Pallade Veneta - Zoll entdeckt gebratenes Schuppentier bei Reisender an Düsseldorfer Flughafen

Zoll entdeckt gebratenes Schuppentier bei Reisender an Düsseldorfer Flughafen


Zoll entdeckt gebratenes Schuppentier bei Reisender an Düsseldorfer Flughafen
Zoll entdeckt gebratenes Schuppentier bei Reisender an Düsseldorfer Flughafen

Ein gehäutetes und gebratenes Schuppentier haben Zollbeamte am Düsseldorfer Flughafen im Gepäck einer Reisenden entdeckt. Wie der Zoll in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt am Mittwoch mitteilte, wollte die Frau das Tier als Delikatesse zu Verzehrzwecken einführen. Schuppentiere sind allerdings international streng geschützt. Die Beamten beschlagnahmten das zubereitete Tier und leiteten darüber hinaus ein Strafverfahren gegen die 42-Jährige ein.

Textgröße ändern:

Nach eigenen Angaben hatte die in Mönchengladbach lebende Frau das Schuppentier während eines Aufenthalts in Ghana auf einer Farm erworben und wollte es als Delikatesse zu Hause gemeinsam mit ihrer Familie essen. Das Tier befand sich gut verpackt in einer Plastiktüte in einem Koffer mit weiteren Lebensmitteln. Gegen deren Einfuhr sprach nichts. Schuppentiere aber sind durch internationales Artenschutzrecht geschützt. Einfuhr und Handel sind streng verboten.

B.Fortunato--PV

Empfohlen

Miersch offen für Präventivhaft für "Gefährder"

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch zeigt sich grundsätzlich offen für eine Präventivhaft für sogenannte "Gefährder". "Wir müssen gemeinsam mit den Bundesländern darüber sprechen, ob wir eine einheitliche Regelung und einen bundesgesetzlichen Rahmen finden, um Gefährder in Präventivhaft nehmen zu können", sagte Miersch den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. Vor allem drang der SPD-Politiker aber auf einen besseren Informationsaustausch zwischen den Sicherheitsbehörden.

Lawine in Pakistan: Suche nach Vermissten geht weiter - darunter Bergsteiger Purja

Nach einem Lawinenabgang im Norden Pakistans, bei dem mutmaßlich auch der bekannte nepalesisch-britische Bergsteiger Nirmal Purja verschüttet wurde, haben Rettungskräfte die Suche nach den vermissten Mitgliedern einer internationalen Bergsteigergruppe fortgesetzt. Die Regionalregierung von Gilgit-Baltistan teilte am Freitagabend mit, bislang seien drei Tote geborgen worden. Die Polizei hatte zuvor von vier geborgenen Leichen gesprochen.

Mann in Sächsischer Schweiz bei Unwetter von Baum erschlagen

Im Nationalpark Sächsische Schweiz ist am Freitagabend ein 28-jähriger Mann bei einem Unwetter von einem Baum erschlagen worden. Wie ein Sprecher der Polizeidirektion Dresden am Samstag auf Anfrage mitteilte, wurden 13 weitere Menschen verletzt. Zu dieser Zeit gab es in dem Gebiet ein schweres Gewitter.

Neue Waldbrände in Griechenland ausgebrochen - neues Feuer im Westen der Türkei

In Griechenland sind am Freitag neue Waldbrände ausgebrochen und von Wind angefacht worden. Die Feuerwehr gab an, im Verlauf von 24 Stunden hätten sich 51 neue Feuer gebildet. Ein Sprecher sagte, starke Böen hinderten Löschflugzeuge daran, Wasser aufzunehmen. In vielen Teilen des Landes herrschte laut Zivilschutz ein "sehr hohes" Waldbrandrisiko.

Textgröße ändern: