Pallade Veneta - Höchste Alarmstufe: Wirbelsturm zieht über französische Insel La Réunion hinweg

Höchste Alarmstufe: Wirbelsturm zieht über französische Insel La Réunion hinweg


Höchste Alarmstufe: Wirbelsturm zieht über französische Insel La Réunion hinweg
Höchste Alarmstufe: Wirbelsturm zieht über französische Insel La Réunion hinweg / Foto: Richard BOUHET - AFP

Zeitweise durften nicht einmal die Rettungsdienste ihre Quartiere verlassen: Ein gefährlicher Wirbelsturm hat am Montagmorgen die französische Insel La Réunion im Indischen Ozean erreicht. Ein Obdachloser, der sich nicht rechtzeitig in Sicherheit gebracht hatte, sei ums Leben gekommen, teilte die Präfektur mit. "Das Auge des Sturms wird direkt über La Réunion hinwegziehen", warnte Céline Jauffret vom französischen Wetterdienst.

Textgröße ändern:

Im Auge des Zyklons seien kurze Pausen trügerisch, da der Sturm schnell wieder aufleben könnte, warnten die Behörden. Sie verhängten strenge Ausgangssperren für die etwa 870.000 Inselbewohner. Am Montagmorgen durften für einige Stunden nicht einmal Rettungsfahrzeuge unterwegs sein.

"Wir werden sicher Unterstützung brauchen", sagte der Präfekt Jérôme Filippini dem Sender France Inter. Etwa 13 Prozent der Bewohner seien bereits von der Stromversorgung abgeschnitten, 35.000 Menschen hätten keinen Zugang zu Trinkwasser.

Für den Nachmittag wurden Windstöße von bis zu 160 Stundenkilometern erwartet. "Seien Sie vorsichtig, bleiben Sie zu Hause", appellierte Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron an die Inselbewohner. Zuletzt war die Insel 2014 von einem schweren Zyklon getroffen worden. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen nimmt die Zahl der extremen Wetterphänomene durch den menschengemachten Klimawandel zu.

C.Conti--PV

Empfohlen

Papst Leo XIV. grüßt von Papamobil aus Menschenmengen in Paris

Papst Leo XIV. hat von seinem Papamobil aus jubelnde Menschenmengen in der französischen Hauptstadt Paris gegrüßt. Nach einer rund zweieinhalb Kilometer langen Fahrt zwischen dem Viertel Montparnasse und dem Place Saint-Michel kam der Pontifex am Freitagnachmittag an der Kathedrale Notre-Dame an, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. Leo XIV. ist der erste Papst, der das Pariser Wahrzeichen seit seiner Wiedereröffnung im Dezember 2024 nach dem verheerenden Brand besucht.

Haus von Bruder angezündet: Lange Haftstrafe für Mann aus Niedersachsen bestätigt

Weil er das Haus seines Bruders anzündete, muss ein Mann aus Niedersachsen lange ins Gefängnis. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte das Urteil des Landgerichts Verden, wie er am Freitag in Karlsruhe mitteilte. Das Landgericht hatte den zu dem Zeitpunkt 52 Jahre alten Angeklagten im Februar wegen versuchten Mordes schuldig gesprochen. (Az. 6 StR 330/26)

Betrug mit Netz für Handwerksdienstleistungen: Bewährungsstrafe für Mann in Bayern

Weil er ein betrügerisches Netzwerk für Handwerksdienstleistungen leitete, ist ein Mann vom Landgericht im bayerischen Regensburg zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und vier Monaten verurteilt worden. Das Urteil in dem seit mehr als eineinhalb Jahren laufenden erging wegen Betrugs, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. Der Mann soll zudem 10.000 Euro an die Staatskasse zahlen.

Papst Leo XIV. beginnt Frankreichbesuch mit Warnung vor "Wettrüsten"

Papst Leo XIV. hat zum Auftakt seines Frankreichbesuchs vor einem "schwer kontrollierbaren Wettrüsten" gewarnt. Derzeit verbreite sich "zunehmend die irrige Überzeugung, der Besitz von Atomwaffen sei eine Garantie für Sicherheit", sagte der Papst in seiner Ansprache vor Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft am Freitag im Elysée-Palast in Paris. "Dies nährt ein neues, nur schwer kontrollierbares Wettrüsten", fügte das Oberhaupt der katholischen Kirche hinzu. Frieden sei "kein Gleichgewicht der Kräfte", sondern werde täglich durch Dialog und Gerechtigkeit geschaffen.

Textgröße ändern: