Pallade Veneta - Ein Toter nach Schießerei auf Betriebsgelände in Hagen

Ein Toter nach Schießerei auf Betriebsgelände in Hagen


Ein Toter nach Schießerei auf Betriebsgelände in Hagen
Ein Toter nach Schießerei auf Betriebsgelände in Hagen / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Bei einer Schießerei auf dem Gelände eines Wertstoffhofs im nordrhein-westfälischen Hagen ist am Freitag ein 54 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Wie ein Sprecher der örtlichen Polizei sagte, wurden zudem ein 23- und ein 48-Jähriger lebensgefährlich verletzt. Ein 77 Jahre alter Tatverdächtiger wurde festgenommen, es soll sich um einen Einzeltäter handeln.

Textgröße ändern:

Das Motiv der Tat war zunächst unklar. Wie der Polizeisprecher weiter sagte, fielen die Schüsse am Freitagnachmittag in einem Verwaltungsgebäude des Wertstoffhofs. Die drei Opfer seien Angestellte des Betriebs. Zu dem Tatverdächtigen machte der Sprecher keine weiteren Angaben. Die Ermittlungen dauerten an.

L.Bufalini--PV

Empfohlen

Haus von Bruder angezündet: Lange Haftstrafe für Mann aus Niedersachsen bestätigt

Weil er das Haus seines Bruders anzündete, muss ein Mann aus Niedersachsen lange ins Gefängnis. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte das Urteil des Landgerichts Verden, wie er am Freitag in Karlsruhe mitteilte. Das Landgericht hatte den zu dem Zeitpunkt 52 Jahre alten Angeklagten im Februar wegen versuchten Mordes schuldig gesprochen. (Az. 6 StR 330/26)

Betrug mit Netz für Handwerksdienstleistungen: Bewährungsstrafe für Mann in Bayern

Weil er ein betrügerisches Netzwerk für Handwerksdienstleistungen leitete, ist ein Mann vom Landgericht im bayerischen Regensburg zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und vier Monaten verurteilt worden. Das Urteil in dem seit mehr als eineinhalb Jahren laufenden erging wegen Betrugs, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. Der Mann soll zudem 10.000 Euro an die Staatskasse zahlen.

Papst Leo XIV. beginnt Frankreichbesuch mit Warnung vor "Wettrüsten"

Papst Leo XIV. hat zum Auftakt seines Frankreichbesuchs vor einem "schwer kontrollierbaren Wettrüsten" gewarnt. Derzeit verbreite sich "zunehmend die irrige Überzeugung, der Besitz von Atomwaffen sei eine Garantie für Sicherheit", sagte der Papst in seiner Ansprache vor Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft am Freitag im Elysée-Palast in Paris. "Dies nährt ein neues, nur schwer kontrollierbares Wettrüsten", fügte das Oberhaupt der katholischen Kirche hinzu. Frieden sei "kein Gleichgewicht der Kräfte", sondern werde täglich durch Dialog und Gerechtigkeit geschaffen.

Karlsruhe befasst sich mit Ausschluss von Abgeordnetem aus AfD-Bundestagsfraktion

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt im November über einen Ausschluss aus der AfD-Bundestagsfraktion. Das Gericht kündigte am Freitag in Karlsruhe eine mündliche Verhandlung für den 4. November an. Der Abgeordnete Jan Wenzel Schmidt war im März im Zusammenhang mit der Debatte über Vetternwirtschaft aus der Fraktion ausgeschlossen worden. Vor Gericht geht es nun um die Frage, ob Abgeordnetenrechte verletzt wurden. (Az. 2 BvE 2/26)

Textgröße ändern: