Pallade Veneta - Krankenpfleger soll in Berlin Debitkarten von Patienten missbraucht haben

Krankenpfleger soll in Berlin Debitkarten von Patienten missbraucht haben


Krankenpfleger soll in Berlin Debitkarten von Patienten missbraucht haben
Krankenpfleger soll in Berlin Debitkarten von Patienten missbraucht haben / Foto: LOIC VENANCE - AFP/Archiv

Weil ein Krankenpfleger in Berlin die Debitkarten von Patienten missbraucht haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen ihn erhoben. Sie wirft dem 45-Jährigen gewerbsmäßigen Diebstahl in zwölf Fällen und gewerbsmäßigen Computerbetrug in 129 Fällen vor, wie die Behörde am Dienstag mitteilte.

Textgröße ändern:

Der Mann soll seine Tätigkeit in einem Krankenhaus im Bezirk Steglitz-Zehlendorf dazu genutzt haben, um von den Konten von zwölf Covid-19-Intensivpatienten Geld abzuheben. Teilweise starben diese Patienten bereits.

Zwischen Mai 2020 und Februar 2021 soll er die Debitkarten aus deren Krankenzimmern oder aus ihren Wohnungen gestohlen haben. In einigen Fällen soll er zuvor die entsprechenden Wohnungsschlüssel an sich genommen haben.

Anschließend habe er Geld an Automaten abgehoben und verschleiernd auf die Konten anderer Patienten überwiesen, hieß es weiter. Von dort habe er es schließlich abgehoben.

Insgesamt soll er so an 137.000 Euro und eine Goldkette gekommen sein. Über die Eröffnung eines Verfahrens muss das Amtsgericht Tiergarten entscheiden.

A.Fallone--PV

Empfohlen

Betrug mit Netz für Handwerksdienstleistungen: Bewährungsstrafe für Mann in Bayern

Weil er ein betrügerisches Netzwerk für Handwerksdienstleistungen leitete, ist ein Mann vom Landgericht im bayerischen Regensburg zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und vier Monaten verurteilt worden. Das Urteil in dem seit mehr als eineinhalb Jahren laufenden erging wegen Betrugs, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. Der Mann soll zudem 10.000 Euro an die Staatskasse zahlen.

Papst Leo XIV. beginnt Frankreichbesuch mit Warnung vor "Wettrüsten"

Papst Leo XIV. hat zum Auftakt seines Frankreichbesuchs vor einem "schwer kontrollierbaren Wettrüsten" gewarnt. Derzeit verbreite sich "zunehmend die irrige Überzeugung, der Besitz von Atomwaffen sei eine Garantie für Sicherheit", sagte der Papst in seiner Ansprache vor Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft am Freitag im Elysée-Palast in Paris. "Dies nährt ein neues, nur schwer kontrollierbares Wettrüsten", fügte das Oberhaupt der katholischen Kirche hinzu. Frieden sei "kein Gleichgewicht der Kräfte", sondern werde täglich durch Dialog und Gerechtigkeit geschaffen.

Karlsruhe befasst sich mit Ausschluss von Abgeordnetem aus AfD-Bundestagsfraktion

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt im November über einen Ausschluss aus der AfD-Bundestagsfraktion. Das Gericht kündigte am Freitag in Karlsruhe eine mündliche Verhandlung für den 4. November an. Der Abgeordnete Jan Wenzel Schmidt war im März im Zusammenhang mit der Debatte über Vetternwirtschaft aus der Fraktion ausgeschlossen worden. Vor Gericht geht es nun um die Frage, ob Abgeordnetenrechte verletzt wurden. (Az. 2 BvE 2/26)

US-Regierung unterstützt Musk im Streit mit der EU über Millionenstrafe gegen X

Die US-Regierung hat sich im Streit um eine Millionenstrafe der EU für den Onlinedienst X auf die Seite von US-Milliardär Elon Musk gestellt: Das US-Justizministerium teilte am Donnerstag mit, es habe beim zuständigen EU-Gericht beantragt, sich der Beschwerde von Musk gegen die Strafe anzuschließen. Die EU-Kommission zeigte sich am Freitag unbeeindruckt von der Ankündigung aus Washington.

Textgröße ändern: