Pallade Veneta - Trickbetrüger in Mecklenburg-Vorpommern binden echte Polizei in Tat ein

Trickbetrüger in Mecklenburg-Vorpommern binden echte Polizei in Tat ein


Trickbetrüger in Mecklenburg-Vorpommern binden echte Polizei in Tat ein
Trickbetrüger in Mecklenburg-Vorpommern binden echte Polizei in Tat ein / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Unter Einbindung der echten Polizei haben Trickbetrüger einen 73-Jährigen in Mecklenburg-Vorpommern um sein Erspartes bringen wollen. Wie die Polizei in Wismar am Donnerstag mitteilte, rief ein Täter am Mittwoch bei dem Mann im Landkreis Nordwestmecklenburg an und gab an, dass er mit der Polizei zusammenarbeite, um Betrüger zu ergreifen. Um hierbei behilflich zu sein, sollte der Mann eine Scheinüberweisung tätigen.

Textgröße ändern:

Um Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Ansinnens auszuräumen, gab der Betrüger zudem an, demnächst werde ein Streifenwagen der Polizei am Haus des Manns vorbeifahren. Die Streife solle aber nicht angesprochen werden. Mit einem vorgetäuschten Notruf sorgten die Betrüger tatsächlich dafür, dass kurz darauf ein Polizeiwagen am Gebäude vorbeifuhr.

Als die Ehefrau des Manns die Streifenpolizisten dann doch ansprach, flog der Betrug auf. Die Betrüger hatten zu diesem Zeitpunkt zwar offenbar über eine App, die der Mann herunterladen sollte, bereits Zugriff auf dessen Computer erlangt. Ein finanzieller Schaden entstand dennoch nicht. Die Polizei sprach von einer neuen und bislang unbekannten Betrugsmasche.

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Karlsruhe befasst sich mit Ausschluss von Abgeordnetem aus AfD-Bundestagsfraktion

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt im November über einen Ausschluss aus der AfD-Bundestagsfraktion. Das Gericht kündigte am Freitag in Karlsruhe eine mündliche Verhandlung für den 4. November an. Der Abgeordnete Jan Wenzel Schmidt war im März im Zusammenhang mit der Debatte über Vetternwirtschaft aus der Fraktion ausgeschlossen worden. Vor Gericht geht es nun um die Frage, ob Abgeordnetenrechte verletzt wurden. (Az. 2 BvE 2/26)

US-Regierung unterstützt Musk im Streit mit der EU über Millionenstrafe gegen X

Die US-Regierung hat sich im Streit um eine Millionenstrafe der EU für den Onlinedienst X auf die Seite von US-Milliardär Elon Musk gestellt: Das US-Justizministerium teilte am Donnerstag mit, es habe beim zuständigen EU-Gericht beantragt, sich der Beschwerde von Musk gegen die Strafe anzuschließen. Die EU-Kommission zeigte sich am Freitag unbeeindruckt von der Ankündigung aus Washington.

Papst bedankt sich bei Macron und Bauleuten für Wiederaufbau von Notre-Dame

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hätte dem Papst wohl gerne persönlich die nach einem schweren Brand restaurierte Pariser Kathedrale Notre-Dame gezeigt - doch das hat der Vatikan abgelehnt. Papst Leo XIV. traf stattdessen am Freitag zum Auftakt seines viertägigen Frankreichbesuchs im Elysée-Palast mit Vertretern der Feuerwehr, Handwerkern und Architekten zusammen, die an der Restaurierung beteiligt waren, und bedankte sich herzlich bei ihnen.

Seniorin aus Frust erstochen: Lebenslage Haft für 56-Jährigen in Aachen

Wegen eines tödlichen Messerangriffs auf eine 88-Jährige auf offener Straße ist ein Mann vom Landgericht Aachen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Angeklagte wurde am Freitag unter anderem des Mordes schuldig gesprochen, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Darüber hinaus ordnete das Gericht die anschließende Sicherungsverwahrung an. Bei der 88-Jährigen handelte es sich demnach um ein Zufallsopfer.

Textgröße ändern: