Pallade Veneta - Zwei Tote und 222 Verletzte bei Brand nach Gasexplosion in Nairobi

Zwei Tote und 222 Verletzte bei Brand nach Gasexplosion in Nairobi


Zwei Tote und 222 Verletzte bei Brand nach Gasexplosion in Nairobi
Zwei Tote und 222 Verletzte bei Brand nach Gasexplosion in Nairobi / Foto: Luis TATO - AFP

Bei einem nächtlichen Großbrand nach einer Gasexplosion in der kenianischen Hauptstadt Nairobi sind nach Regierungsangaben zwei Menschen ums Leben gekommen und 222 Menschen verletzt worden. Der kenianische Regierungssprecher Isaac Maigua Mwaura schrieb am Freitag im Kurzbotschaftendienst X, früher Twitter, ein mit Gas beladener Lastwagen sei am späten Donnerstagabend im Stadtteil Embakasi explodiert. Dies habe zu einem "riesigen Feuerball" geführt, der sich ausgebreitet habe.

Textgröße ändern:

Zahlreiche Geschäfte und Wohnhäuser fingen Feuer, wie der Regierungssprecher weiter erklärte. Zwei Kenianer seien ums Leben gekommen. 222 Menschen seien verletzt in Krankenhäuser gebracht worden. Das kenianische Rote Kreuz hatte zuvor von fast 300 Verletzten gesprochen.

Am Freitagmorgen waren noch zahlreiche Feuerwehrleute im Einsatz, um die Flammen zu löschen, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP vor Ort berichtete. Dichter schwarzer Rauch stieg auf. Embakasi liegt im Südosten Nairobis.

F.Dodaro--PV

Empfohlen

Karlsruhe befasst sich mit Ausschluss von Abgeordnetem aus AfD-Bundestagsfraktion

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt im November über einen Ausschluss aus der AfD-Bundestagsfraktion. Das Gericht kündigte am Freitag in Karlsruhe eine mündliche Verhandlung für den 4. November an. Der Abgeordnete Jan Wenzel Schmidt war im März im Zusammenhang mit der Debatte über Vetternwirtschaft aus der Fraktion ausgeschlossen worden. Vor Gericht geht es nun um die Frage, ob Abgeordnetenrechte verletzt wurden. (Az. 2 BvE 2/26)

US-Regierung unterstützt Musk im Streit mit der EU über Millionenstrafe gegen X

Die US-Regierung hat sich im Streit um eine Millionenstrafe der EU für den Onlinedienst X auf die Seite von US-Milliardär Elon Musk gestellt: Das US-Justizministerium teilte am Donnerstag mit, es habe beim zuständigen EU-Gericht beantragt, sich der Beschwerde von Musk gegen die Strafe anzuschließen. Die EU-Kommission zeigte sich am Freitag unbeeindruckt von der Ankündigung aus Washington.

Papst bedankt sich bei Macron und Bauleuten für Wiederaufbau von Notre-Dame

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hätte dem Papst wohl gerne persönlich die nach einem schweren Brand restaurierte Pariser Kathedrale Notre-Dame gezeigt - doch das hat der Vatikan abgelehnt. Papst Leo XIV. traf stattdessen am Freitag zum Auftakt seines viertägigen Frankreichbesuchs im Elysée-Palast mit Vertretern der Feuerwehr, Handwerkern und Architekten zusammen, die an der Restaurierung beteiligt waren, und bedankte sich herzlich bei ihnen.

Seniorin aus Frust erstochen: Lebenslage Haft für 56-Jährigen in Aachen

Wegen eines tödlichen Messerangriffs auf eine 88-Jährige auf offener Straße ist ein Mann vom Landgericht Aachen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Angeklagte wurde am Freitag unter anderem des Mordes schuldig gesprochen, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Darüber hinaus ordnete das Gericht die anschließende Sicherungsverwahrung an. Bei der 88-Jährigen handelte es sich demnach um ein Zufallsopfer.

Textgröße ändern: