Pallade Veneta - Berichte: Biden muss in Dokumentenaffäre nicht mit Anklage rechnen

Berichte: Biden muss in Dokumentenaffäre nicht mit Anklage rechnen


Berichte: Biden muss in Dokumentenaffäre nicht mit Anklage rechnen
Berichte: Biden muss in Dokumentenaffäre nicht mit Anklage rechnen / Foto: ALEX WONG - GETTY IMAGES/AFP/Archiv

US-Präsident Joe Biden muss Medienberichten zufolge in der Affäre um seinen früheren Umgang mit vertraulichen Regierungsdokumenten nicht mit einer Anklage rechnen. Die "Washington Post" und weitere US-Medien berichteten am Dienstag, der Abschlussbericht des vom Justizministerium eingesetzten Sonderermittlers Robert Hur werde in den kommenden Tagen veröffentlicht.

Textgröße ändern:

In dem Bericht dürfte demnach Kritik am Umgang von Biden und seinen Mitarbeitern mit Geheimdokumenten aus Bidens Zeit als Vizepräsident unter Präsident Barack Obama (2009 bis 2017) geübt werden. Strafrechtliche Konsequenzen dürfte dies aber nicht haben.

Bidens Vorgänger Donald Trump war im vergangenen Jahr von der Bundesjustiz angeklagt worden, weil er zum Ende seiner Amtszeit Anfang 2021 zahlreiche Geheimdokumente aus dem Weißen Haus mit in sein Privatanwesen Mar-a-Lago im Bundesstaat Florida mitgenommen und dann vor dem Zugriff der Justiz versteckt hatte. Der Fall war im August 2022 durch eine aufsehenerregende Durchsuchung von Mar-a-Lago durch die Bundespolizei FBI publik geworden.

Ende 2022 wurden dann in einem früher von Biden genutzten Büro rund ein Dutzend vertrauliche Regierungsunterlagen aus seiner Zeit als Vizepräsident gefunden. Anschließend wurden auch in Bidens Garage und in seinem Haus im Bundesstaat Delaware weitere geheime Dokumente entdeckt.

Justizminister Merrick Garland setzte daraufhin den früheren Bundesstaatsanwalt Robert Hur als Sonderermittler im Fall Biden ein. Hur war einst von Trump zum Bundesstaatsanwalt berufen worden.

Zwischen den Dokumentenaffären von Trump und Biden gibt es zwar gewisse Parallelen - aber auch große Unterschiede. So geht es laut der "Washington Post" bei Biden um weniger als 20 Dokumente, bei Trump dagegen um rund 300.

Außerdem kooperierte der amtierende Präsident von Beginn an mit dem Behörden. Trump dagegen weigerte sich, die Unterlagen in Mar-a-Lago zurückzugeben - und soll laut Anklage große Bemühungen unternommen haben, um die Dokumente vor der Justiz zu verstecken.

Die Anklage gegen Trump in der Dokumentenaffäre ist eine von vier Anklagen gegen den Ex-Präsidenten, der bei der Präsidentschaftswahl im November das Weiße Haus zurückgewinnen will. Der Republikaner hat die gegen ihn gerichteten Ermittlungen als politisch motiviert bezeichnet.

A.dCosmo--PV

Empfohlen

Sachsen:45-Jähriger soll Hörgeschädigte mit falschen Anlagen betrogen haben - Anklage

Weil er Hörgeschädigte mit falschen Geldanlageangeboten mit vermeintlich hohen Renditen betrogen haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Dresden Anklage gegen einen 45-Jährigen erhoben. Ihm wird Betrug in 76 Fällen vorgeworfen, wie die Behörde am Freitag in der sächsischen Landeshauptstadt mitteilte. Demnach soll der selbst hörgeschädigte Mann zwischen Januar 2024 und Anfang 2026 ein vermeintlich selbst entwickeltes Anlagemodell für Hörgeschädigte mit extrem hohen Renditen vermarktet haben.

Krankenkasse DAK erfasst 30 Prozent mehr neue Fälle von Abrechnungsbetrug

Bei der Krankenkasse DAK-Gesundheit sind 2024 und 2025 rund 2300 neue Verdachtsfälle von Abrechnungsbetrug erfasst worden. Das waren 30 Prozent mehr als im vorherigen Berichtszeitraum, wie die Kasse am Freitag in Hamburg mitteilte. Insgesamt verfolgte sie knapp 4900 Bestands- und Neufälle, was 20 Prozent mehr als in den Vorjahren waren. Der entstandene Schaden lag demnach bei 15,6 Millionen Euro.

Schlag gegen Cyberkriminelle: Mehr als 9000 betrügerische Rufnummern abgeschaltet

Bei einer Aktion gegen Cyberkriminalität sind in den vergangenen drei Monaten mehr als 9000 Rufnummern, die für Betrugsmaschen genutzt wurden, abgeschaltet worden. Wie das baden-württembergische Landeskriminalamt (LKA) zusammen mit anderen Strafverfolgungsbehörden am Freitag mitteilte, wurden die Nummern hauptsächlich für Cyberanlagebetrug genutzt. Der Ermittlungserfolg sei Teil der groß angelegten Antiscamstrategie "Operation Herakles".

Gedenkort nach CSD-Anschlag: Regenbogenbank in Berliner Tiergarten erneut beschädigt

Eine Bank in Regenbogenfarben, die im Berliner Tiergarten an den Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) erinnert, ist erneut beschädigt worden. Unbekannte Täter demontierten auf noch ungeklärte Weise eine der Holzlatten der bunten Bank, wie die Polizei in der Bundeshauptstadt am Freitag mitteilte. Zwei weitere Holzlatten wiesen ebenfalls Beschädigungen auf. Der polizeiliche Staatsschutz des Berliner Landeskriminalamts nah Ermittlungen auf.

Textgröße ändern: