Pallade Veneta - Einvernehmlicher bezahlter Sex mit 13-Jähriger: Vier Jahre Haft für Münchner

Einvernehmlicher bezahlter Sex mit 13-Jähriger: Vier Jahre Haft für Münchner


Einvernehmlicher bezahlter Sex mit 13-Jähriger: Vier Jahre Haft für Münchner
Einvernehmlicher bezahlter Sex mit 13-Jähriger: Vier Jahre Haft für Münchner / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Das Landgericht München I hat einen 36 Jahre alten Mann zu vier Jahren Haft verurteilt, der mit einer 13-Jährigen mehrfach einvernehmlichen Sex hatte und das Kind dafür mit Geld und Geschenken entlohnte. Nach einer Verständigung der Prozessbeteiligten verurteilte das Gericht den geständigen Mann wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in 17 Fällen und Besitzes von Kinderpornografie.

Textgröße ändern:

Der Mann hatte das Mädchen im sozialen Netzwerk Instagram kennen gelernt. Sein Alter soll ihm spätestens seit dem ersten Treffen zum Sex am 17. Dezember 2022 bekannt gewesen sein. Der 36-Jährige habe das Mädchen mit Bargeld oder Geschenken wie Zigaretten, Kleidung und einem Mobiltelefon belohnt.

Das Gericht befand, der Mann habe das Kind als reines Sexualobjekt behandelt und zu einer Ware entmenschlicht. Strafmildernd wertete das Gericht das umfassende Geständnis des nicht vorbestraften Manns und eine Schmerzensgeldzahlung in Höhe von 3500 Euro. Zu Lasten des Manns sei berücksichtigt worden, dass das Mädchen durch die verlangten Sexualpraktiken teils heftige Schmerzen erlitten habe.

C.Conti--PV

Empfohlen

Sachsen:45-Jähriger soll Hörgeschädigte mit falschen Anlagen betrogen haben - Anklage

Weil er Hörgeschädigte mit falschen Geldanlageangeboten mit vermeintlich hohen Renditen betrogen haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Dresden Anklage gegen einen 45-Jährigen erhoben. Ihm wird Betrug in 76 Fällen vorgeworfen, wie die Behörde am Freitag in der sächsischen Landeshauptstadt mitteilte. Demnach soll der selbst hörgeschädigte Mann zwischen Januar 2024 und Anfang 2026 ein vermeintlich selbst entwickeltes Anlagemodell für Hörgeschädigte mit extrem hohen Renditen vermarktet haben.

Krankenkasse DAK erfasst 30 Prozent mehr neue Fälle von Abrechnungsbetrug

Bei der Krankenkasse DAK-Gesundheit sind 2024 und 2025 rund 2300 neue Verdachtsfälle von Abrechnungsbetrug erfasst worden. Das waren 30 Prozent mehr als im vorherigen Berichtszeitraum, wie die Kasse am Freitag in Hamburg mitteilte. Insgesamt verfolgte sie knapp 4900 Bestands- und Neufälle, was 20 Prozent mehr als in den Vorjahren waren. Der entstandene Schaden lag demnach bei 15,6 Millionen Euro.

Schlag gegen Cyberkriminelle: Mehr als 9000 betrügerische Rufnummern abgeschaltet

Bei einer Aktion gegen Cyberkriminalität sind in den vergangenen drei Monaten mehr als 9000 Rufnummern, die für Betrugsmaschen genutzt wurden, abgeschaltet worden. Wie das baden-württembergische Landeskriminalamt (LKA) zusammen mit anderen Strafverfolgungsbehörden am Freitag mitteilte, wurden die Nummern hauptsächlich für Cyberanlagebetrug genutzt. Der Ermittlungserfolg sei Teil der groß angelegten Antiscamstrategie "Operation Herakles".

Gedenkort nach CSD-Anschlag: Regenbogenbank in Berliner Tiergarten erneut beschädigt

Eine Bank in Regenbogenfarben, die im Berliner Tiergarten an den Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) erinnert, ist erneut beschädigt worden. Unbekannte Täter demontierten auf noch ungeklärte Weise eine der Holzlatten der bunten Bank, wie die Polizei in der Bundeshauptstadt am Freitag mitteilte. Zwei weitere Holzlatten wiesen ebenfalls Beschädigungen auf. Der polizeiliche Staatsschutz des Berliner Landeskriminalamts nah Ermittlungen auf.

Textgröße ändern: