Pallade Veneta - Mordkommission ermittelt gegen 14-Jährigen nach Wurf von Schranktür aus Hochhaus

Mordkommission ermittelt gegen 14-Jährigen nach Wurf von Schranktür aus Hochhaus


Mordkommission ermittelt gegen 14-Jährigen nach Wurf von Schranktür aus Hochhaus
Mordkommission ermittelt gegen 14-Jährigen nach Wurf von Schranktür aus Hochhaus / Foto: Tobias Schwarz - AFP/Archiv

In Berlin ermittelt eine Mordkommission gegen einen 14-Jährigen, der eine Schranktür aus dem elften Stock eines Hochhauses geworfen haben soll. Der Gegenstand habe eine Frau nur knapp verfehlt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag in der Hauptstadt mit. Gegen den Jugendlichen wird nun wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt.

Textgröße ändern:

Den bisherigen Ermittlungen zufolge stand eine Bewohnerin des Hochhauses am Mittwochabend in Marzahn-Hellersdorf draußen vor dem Hintereingang, als sie ein Geräusch hörte. Als die 40-Jährige nach oben blickte, sah sie einen Gegenstand auf sich zufliegen und wich aus. Die 30 mal 50 Zentimeter große Schranktür schlug knapp 30 Zentimeter neben ihr auf. Die Frau blieb unverletzt.

Als mutmaßlicher Ausgangspunkt des Geschehens wurde eine Wohnung im elften Stock ausgemacht. Dort trafen die Beamten auf einen 14-Jährigen und einen gleichaltrigen Freund. Der dort wohnende 14-Jährige gab zu, die Tür geworfen zu haben. Sein Freund bestätigte das. Beide wurden anschließend ihren Müttern übergeben.

C.Grillo--PV

Empfohlen

Sachsen:45-Jähriger soll Hörgeschädigte mit falschen Anlagen betrogen haben - Anklage

Weil er Hörgeschädigte mit falschen Geldanlageangeboten mit vermeintlich hohen Renditen betrogen haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Dresden Anklage gegen einen 45-Jährigen erhoben. Ihm wird Betrug in 76 Fällen vorgeworfen, wie die Behörde am Freitag in der sächsischen Landeshauptstadt mitteilte. Demnach soll der selbst hörgeschädigte Mann zwischen Januar 2024 und Anfang 2026 ein vermeintlich selbst entwickeltes Anlagemodell für Hörgeschädigte mit extrem hohen Renditen vermarktet haben.

Krankenkasse DAK erfasst 30 Prozent mehr neue Fälle von Abrechnungsbetrug

Bei der Krankenkasse DAK-Gesundheit sind 2024 und 2025 rund 2300 neue Verdachtsfälle von Abrechnungsbetrug erfasst worden. Das waren 30 Prozent mehr als im vorherigen Berichtszeitraum, wie die Kasse am Freitag in Hamburg mitteilte. Insgesamt verfolgte sie knapp 4900 Bestands- und Neufälle, was 20 Prozent mehr als in den Vorjahren waren. Der entstandene Schaden lag demnach bei 15,6 Millionen Euro.

Schlag gegen Cyberkriminelle: Mehr als 9000 betrügerische Rufnummern abgeschaltet

Bei einer Aktion gegen Cyberkriminalität sind in den vergangenen drei Monaten mehr als 9000 Rufnummern, die für Betrugsmaschen genutzt wurden, abgeschaltet worden. Wie das baden-württembergische Landeskriminalamt (LKA) zusammen mit anderen Strafverfolgungsbehörden am Freitag mitteilte, wurden die Nummern hauptsächlich für Cyberanlagebetrug genutzt. Der Ermittlungserfolg sei Teil der groß angelegten Antiscamstrategie "Operation Herakles".

Gedenkort nach CSD-Anschlag: Regenbogenbank in Berliner Tiergarten erneut beschädigt

Eine Bank in Regenbogenfarben, die im Berliner Tiergarten an den Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) erinnert, ist erneut beschädigt worden. Unbekannte Täter demontierten auf noch ungeklärte Weise eine der Holzlatten der bunten Bank, wie die Polizei in der Bundeshauptstadt am Freitag mitteilte. Zwei weitere Holzlatten wiesen ebenfalls Beschädigungen auf. Der polizeiliche Staatsschutz des Berliner Landeskriminalamts nah Ermittlungen auf.

Textgröße ändern: