Pallade Veneta - Schiffskollision im Hamburger Hafen: Toter in gesunkenem Boot gefunden

Schiffskollision im Hamburger Hafen: Toter in gesunkenem Boot gefunden


Schiffskollision im Hamburger Hafen: Toter in gesunkenem Boot gefunden
Schiffskollision im Hamburger Hafen: Toter in gesunkenem Boot gefunden / Foto: Axel Heimken - AFP/Archiv

Nach einer Schiffskollision im Hamburger Hafen ist ein Toter gefunden worden. Ein Schiffsführer galt nach dem Unfall am Mittwochabend zunächst als vermisst, wie die Hamburger Polizei am Donnerstag mitteilte. Am Donnerstag fanden die Einsatzkräfte bei der Bergung eines gesunkenen Festmacherbootes dann eine männliche Leiche. Die endgültige Identifizierung in der Rechtsmedizin stand noch aus.

Textgröße ändern:

Das Festmacherboot war am Mittwochabend nach einem Zusammenstoß mit einem Schubverband im sogenannten Köhlbrand innerhalb kürzester Zeit gesunken. Einsatzkräfte suchten mit einem Großaufgebot auf einer Länge von 2,5 Kilometern den Elbarm ab, an dem sich zahlreiche Kaianlagen und Güterumschlagterminals befinden. Das Boot wurde schließlich in mehreren Metern Tiefe geortet.

Die Suche nach dem vermissten Schiffsführer des Festmacherboots blieb trotz des Einsatzes von Tauchern zunächst erfolglos. Nach Angaben der Feuerwehr stellten die Einsatzkräfte die Suche am späten Mittwochabend nach vier Stunden vorerst ein, sie gingen da schon vom Tod des Mannes aus. Am Donnerstagmorgen wurde das Festmacherboot durch ein Spezialunternehmen geborgen. Bei der Absuche des Schiffes wurde dann der Tote gefunden.

Wie es zu dem Unglück kam, war zunächst unklar. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können.

L.Barone--PV

Empfohlen

Krankenkasse DAK erfasst 30 Prozent mehr neue Fälle von Abrechnungsbetrug

Bei der Krankenkasse DAK-Gesundheit sind 2024 und 2025 rund 2300 neue Verdachtsfälle von Abrechnungsbetrug erfasst worden. Das waren 30 Prozent mehr als im vorherigen Berichtszeitraum, wie die Kasse am Freitag in Hamburg mitteilte. Insgesamt verfolgte sie knapp 4900 Bestands- und Neufälle, was 20 Prozent mehr als in den Vorjahren waren. Der entstandene Schaden lag demnach bei 15,6 Millionen Euro.

Schlag gegen Cyberkriminelle: Mehr als 9000 betrügerische Rufnummern abgeschaltet

Bei einer Aktion gegen Cyberkriminalität sind in den vergangenen drei Monaten mehr als 9000 Rufnummern, die für Betrugsmaschen genutzt wurden, abgeschaltet worden. Wie das baden-württembergische Landeskriminalamt (LKA) zusammen mit anderen Strafverfolgungsbehörden am Freitag mitteilte, wurden die Nummern hauptsächlich für Cyberanlagebetrug genutzt. Der Ermittlungserfolg sei Teil der groß angelegten Antiscamstrategie "Operation Herakles".

Gedenkort nach CSD-Anschlag: Regenbogenbank in Berliner Tiergarten erneut beschädigt

Eine Bank in Regenbogenfarben, die im Berliner Tiergarten an den Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) erinnert, ist erneut beschädigt worden. Unbekannte Täter demontierten auf noch ungeklärte Weise eine der Holzlatten der bunten Bank, wie die Polizei in der Bundeshauptstadt am Freitag mitteilte. Zwei weitere Holzlatten wiesen ebenfalls Beschädigungen auf. Der polizeiliche Staatsschutz des Berliner Landeskriminalamts nah Ermittlungen auf.

Bundesgerichtshof urteilt über Gemälde an Fassade von Wuppertaler Hochhaus

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe urteilt am Freitag (09.00 Uhr) im Streit über ein großes Gemälde an der Fassade eines Wuppertaler Hochhauses. Das Bild sollte Teil eines Open-Air-Museums von Straßenkunst in der nordrhein-westfälischen Stadt werden. Der Verein "Urbaner Kunstraum Wuppertal" bot der Eigentümergemeinschaft an, die Fassade auf seine Kosten durch eine Künstlerin gestalten zu lassen. (Az. V ZR 165/25)

Textgröße ändern: