Pallade Veneta - Cannabisplantage mit rund 4200 Pflanzen im hessischen Biedenkopf entdeckt

Cannabisplantage mit rund 4200 Pflanzen im hessischen Biedenkopf entdeckt


Cannabisplantage mit rund 4200 Pflanzen im hessischen Biedenkopf entdeckt
Cannabisplantage mit rund 4200 Pflanzen im hessischen Biedenkopf entdeckt / Foto: Jack TAYLOR - AFP/Archiv

Nach der Entdeckung einer Cannabisplantage mit rund 4200 Pflanzen im hessischen Biedenkopf sitzt ein Verdächtiger in Untersuchungshaft. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag in Marburg und Gießen mitteilten, wird zudem gegen drei weitere Verdächtige ermittelt, die sich nach vorläufigen Festnahmen wieder auf freiem Fuß befinden. Allen vier wird bandenmäßiger Drogenanbau und -handel vorgeworfen.

Textgröße ändern:

Auf die Plantage stießen Polizisten nach Angaben der Ermittler bereits im November in einem Gewerbeobjekt in Biedenkopf, nachdem sie einen Hinweis erhalten hatten. Die professionelle Anlage erbrachte demnach Cannabis mit einem Straßenverkaufswert von rund 1,5 Millionen Euro. Der inzwischen in Haft sitzende 21-jährige Verdächtige wurde bereits damals festgenommen.

Nach weiteren Ermittlungen wurden am Dienstag dann drei weitere Verdächtige im Alter von 19 bis 21 Jahren im nordrhein-westfälischen Bonn festgenommen. Sie kamen nach anschließenden polizeilichen Maßnahmen mangels Haftgründen aber wieder auf freien Fuß, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten.

Alle Beschuldigten kommen demnach aus Nordrhein-Westfalen. Die Ermittlungen in den Fall dauerten weiter an und seien noch nicht beendet, hieß es weiter.

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Krankenkasse DAK erfasst 30 Prozent mehr neue Fälle von Abrechnungsbetrug

Bei der Krankenkasse DAK-Gesundheit sind 2024 und 2025 rund 2300 neue Verdachtsfälle von Abrechnungsbetrug erfasst worden. Das waren 30 Prozent mehr als im vorherigen Berichtszeitraum, wie die Kasse am Freitag in Hamburg mitteilte. Insgesamt verfolgte sie knapp 4900 Bestands- und Neufälle, was 20 Prozent mehr als in den Vorjahren waren. Der entstandene Schaden lag demnach bei 15,6 Millionen Euro.

Schlag gegen Cyberkriminelle: Mehr als 9000 betrügerische Rufnummern abgeschaltet

Bei einer Aktion gegen Cyberkriminalität sind in den vergangenen drei Monaten mehr als 9000 Rufnummern, die für Betrugsmaschen genutzt wurden, abgeschaltet worden. Wie das baden-württembergische Landeskriminalamt (LKA) zusammen mit anderen Strafverfolgungsbehörden am Freitag mitteilte, wurden die Nummern hauptsächlich für Cyberanlagebetrug genutzt. Der Ermittlungserfolg sei Teil der groß angelegten Antiscamstrategie "Operation Herakles".

Gedenkort nach CSD-Anschlag: Regenbogenbank in Berliner Tiergarten erneut beschädigt

Eine Bank in Regenbogenfarben, die im Berliner Tiergarten an den Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) erinnert, ist erneut beschädigt worden. Unbekannte Täter demontierten auf noch ungeklärte Weise eine der Holzlatten der bunten Bank, wie die Polizei in der Bundeshauptstadt am Freitag mitteilte. Zwei weitere Holzlatten wiesen ebenfalls Beschädigungen auf. Der polizeiliche Staatsschutz des Berliner Landeskriminalamts nah Ermittlungen auf.

Bundesgerichtshof urteilt über Gemälde an Fassade von Wuppertaler Hochhaus

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe urteilt am Freitag (09.00 Uhr) im Streit über ein großes Gemälde an der Fassade eines Wuppertaler Hochhauses. Das Bild sollte Teil eines Open-Air-Museums von Straßenkunst in der nordrhein-westfälischen Stadt werden. Der Verein "Urbaner Kunstraum Wuppertal" bot der Eigentümergemeinschaft an, die Fassade auf seine Kosten durch eine Künstlerin gestalten zu lassen. (Az. V ZR 165/25)

Textgröße ändern: