Pallade Veneta - Urteil gegen Mutter und Tochter wegen versuchter Anwerbung von Killer rechtskräftig

Urteil gegen Mutter und Tochter wegen versuchter Anwerbung von Killer rechtskräftig


Urteil gegen Mutter und Tochter wegen versuchter Anwerbung von Killer rechtskräftig
Urteil gegen Mutter und Tochter wegen versuchter Anwerbung von Killer rechtskräftig / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Die Verurteilung einer Mutter und ihrer Tochter wegen der versuchten Anwerbung eines Auftragsmörders durch das Landgericht im niedersächsischen Braunschweig ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe habe die Revisionen der beiden Angeklagten als unbegründet verworfen, teilte das Landgericht am Dienstag mit.

Textgröße ändern:

Es hatte die beiden Beschuldigten im Juni vergangenen Jahres wegen der versuchten Anstiftung zum Mord zu Haftstrafen von drei und fünf Jahren verurteilt. Nach Überzeugung der Richterinnen und Richter wollten sie den ehemaligen Lebensgefährten der Tochter töten lassen, Hintergrund des Plans war demnach unter anderem ein Sorgerechtsstreit um ein gemeinsames Kind.

Laut Gericht betrieb die zum Zeitpunkt des Urteils 69-jährige Mutter ein Restaurant und nahm Kontakt zu einem Stammgast auf, um diesen als Killer anzuwerben. Dieser ging aber nur zum Schein auf das kriminelle Ansinnen ein und wandte sich an die Polizei. Die damals 41-jährige Tochter übergab dem Mann bei Treffen dann unter anderem Fotos und 17.000 Euro als Bezahlung.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Bundesgerichtshof urteilt über Gemälde an Fassade von Wuppertaler Hochhaus

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe urteilt am Freitag (09.00 Uhr) im Streit über ein großes Gemälde an der Fassade eines Wuppertaler Hochhauses. Das Bild sollte Teil eines Open-Air-Museums von Straßenkunst in der nordrhein-westfälischen Stadt werden. Der Verein "Urbaner Kunstraum Wuppertal" bot der Eigentümergemeinschaft an, die Fassade auf seine Kosten durch eine Künstlerin gestalten zu lassen. (Az. V ZR 165/25)

Starbucks will in Nordamerika zahlreiche Filialen schließen

Die US-Kette Starbucks will in Nordamerika zahlreiche Filialen schließen. Das Unternehmen habe ihr "Café-Portfolio in Nordamerika sorgfältig geprüft", hieß es am Donnerstag auf der Unternehmenswebseite in einer Mitteilung an die Mitarbeiter. Begründet wurde der Schritt unter anderem mit fehlenden Umsätzen. Daher sei beschlossen worden, "bis Ende der Woche etwa 250 Cafés" zu schließen. Das ist rund ein Prozent der mehr als 18.000 Cafés in Nordamerika.

Gericht in Kroatien genehmigt Auslieferung von ukrainischem Nord-Stream-Verdächtigen

Ein Gericht in Kroatien hat die Auslieferung eines Ukrainers genehmigt, dem in Deutschland eine Beteiligung an den Anschlägen auf die Nord-Stream-Gasleitungen in der Ostsee vorgeworfen wird. Wie der Anwalt von Wolodymyr Z., Ljubo Pavasovic Viskovic, am Donnerstag mitteilte, erging der Gerichtsbeschluss bereits am 18. September. Der Anwalt kündigte an, Berufung gegen die Entscheidung des Gerichts der Adriastadt Pula einzulegen.

CNN, MS NOW und Politico wieder zum Weißen Haus zugelassen

Journalisten von CNN, MS NOW und der Plattform Politico haben wieder Zugang zum Weißen Haus: Die beiden US-Sender teilten am Donnerstag mit, ihre Reporter seien wieder hineingelassen worden. Das Weiße Haus erklärte, dies gelte auch für die Plattform Politico, die zum Springer-Konzern gehört.

Textgröße ändern: