Pallade Veneta - Indonesische Ferieninsel Bali führt Touristensteuer ein

Indonesische Ferieninsel Bali führt Touristensteuer ein


Indonesische Ferieninsel Bali führt Touristensteuer ein
Indonesische Ferieninsel Bali führt Touristensteuer ein / Foto: SONNY TUMBELAKA - AFP/Archiv

Die indonesische Ferieninsel Bali verlangt von ausländischen Besucherinnen und Besuchern seit Mittwoch eine Touristensteuer von umgerechnet neun Euro. Das Geld soll in Projekte zum Schutz der Umwelt und der balinesischen Kultur investiert werden, wie Balis Interims-Gouverneur Sang Made Mahendra Jaya mitteilte.

Textgröße ändern:

Die Abgabe muss über das Internetportal "Love Bali" bezahlt werden und gilt für ausländische Touristen, die aus dem Ausland oder aus anderen Teilen Indonesiens auf die Insel kommen. Indonesische Urlauber müssen die Steuer nicht zahlen. Die Behörden haben sich nach eigenen Angaben für die Online-Zahlung entschieden, um Warteschlangen bei der Einreise zu vermeiden.

Nach Bali kommen jedes Jahr Millionen Touristinnen und Touristen - von Januar bis November 2023 waren es nach einem massiven Einbruch während der Corona-Pandemie nach offiziellen Angaben wieder fast 4,8 Millionen. Seit einiger Zeit gehen die Behörden verstärkt gegen schlechtes Benehmen von Urlaubern vor. Vor allem Touristen, die sich in Tempeln oder an anderen heiligen Orten halbnackt fotografieren, sorgen immer wieder für Empörung.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Bundesgerichtshof urteilt über Gemälde an Fassade von Wuppertaler Hochhaus

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe urteilt am Freitag (09.00 Uhr) im Streit über ein großes Gemälde an der Fassade eines Wuppertaler Hochhauses. Das Bild sollte Teil eines Open-Air-Museums von Straßenkunst in der nordrhein-westfälischen Stadt werden. Der Verein "Urbaner Kunstraum Wuppertal" bot der Eigentümergemeinschaft an, die Fassade auf seine Kosten durch eine Künstlerin gestalten zu lassen. (Az. V ZR 165/25)

Starbucks will in Nordamerika zahlreiche Filialen schließen

Die US-Kette Starbucks will in Nordamerika zahlreiche Filialen schließen. Das Unternehmen habe ihr "Café-Portfolio in Nordamerika sorgfältig geprüft", hieß es am Donnerstag auf der Unternehmenswebseite in einer Mitteilung an die Mitarbeiter. Begründet wurde der Schritt unter anderem mit fehlenden Umsätzen. Daher sei beschlossen worden, "bis Ende der Woche etwa 250 Cafés" zu schließen. Das ist rund ein Prozent der mehr als 18.000 Cafés in Nordamerika.

Gericht in Kroatien genehmigt Auslieferung von ukrainischem Nord-Stream-Verdächtigen

Ein Gericht in Kroatien hat die Auslieferung eines Ukrainers genehmigt, dem in Deutschland eine Beteiligung an den Anschlägen auf die Nord-Stream-Gasleitungen in der Ostsee vorgeworfen wird. Wie der Anwalt von Wolodymyr Z., Ljubo Pavasovic Viskovic, am Donnerstag mitteilte, erging der Gerichtsbeschluss bereits am 18. September. Der Anwalt kündigte an, Berufung gegen die Entscheidung des Gerichts der Adriastadt Pula einzulegen.

CNN, MS NOW und Politico wieder zum Weißen Haus zugelassen

Journalisten von CNN, MS NOW und der Plattform Politico haben wieder Zugang zum Weißen Haus: Die beiden US-Sender teilten am Donnerstag mit, ihre Reporter seien wieder hineingelassen worden. Das Weiße Haus erklärte, dies gelte auch für die Plattform Politico, die zum Springer-Konzern gehört.

Textgröße ändern: