Pallade Veneta - Mazyek gibt vorzeitig Vorsitz von Zentralrats der Muslime ab

Mazyek gibt vorzeitig Vorsitz von Zentralrats der Muslime ab


Mazyek gibt vorzeitig Vorsitz von Zentralrats der Muslime ab
Mazyek gibt vorzeitig Vorsitz von Zentralrats der Muslime ab / Foto: Omer Messinger - AFP/Archiv

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) braucht einen neuen Vorsitzenden. Der Amtsinhaber Aiman Mazyek werde im Juni vorzeitig zur Halbzeit seiner Amtsperiode sein Amt als Vorsitzender aufgeben, teilte der Zentralrat am Montag in Berlin mit. Mazyek mache dies auf eigenen Wunsch und habe den Vorstand frühzeitig über seinen Plan informiert.

Textgröße ändern:

Der 55-jährige Mazyek wird demnach das Spitzenamt zunächst an einen Interimsvorsitz übergeben. Dieser werde dann später zu einer Vertreterversammlung einladen, von der ein neuer Vorsitzender oder eine neue Vorsitzende gewählt werden solle.

Mazyek war von 2002 bis 2010 zunächst Generalsekretär und dann Vorsitzender des Zentralrats. Der ZMD ist eine Dachorganisation von derzeit neun Landesverbänden, 14 muslimischen Dachorganisationen sowie etwa 300 Gemeinden und islamischen Vereinen.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Gericht in Kroatien genehmigt Auslieferung von ukrainischem Nord-Stream-Verdächtigen

Ein Gericht in Kroatien hat die Auslieferung eines Ukrainers genehmigt, dem in Deutschland eine Beteiligung an den Anschlägen auf die Nord-Stream-Gasleitungen in der Ostsee vorgeworfen wird. Wie der Anwalt von Wolodymyr Z., Ljubo Pavasovic Viskovic, am Donnerstag mitteilte, erging der Gerichtsbeschluss bereits am 18. September. Der Anwalt kündigte an, Berufung gegen die Entscheidung des Gerichts der Adriastadt Pula einzulegen.

CNN, MS NOW und Politico wieder zum Weißen Haus zugelassen

Journalisten von CNN, MS NOW und der Plattform Politico haben wieder Zugang zum Weißen Haus: Die beiden US-Sender teilten am Donnerstag mit, ihre Reporter seien wieder hineingelassen worden. Das Weiße Haus erklärte, dies gelte auch für die Plattform Politico, die zum Springer-Konzern gehört.

Weißes Haus ignoriert Gerichtsanordnung und hält Hausverbot für Medien aufrecht

Trotz einer anderslautenden Gerichtsentscheidung hat das Weiße Haus Journalisten der US-Sender CNN und MS NOW sowie der Plattform Politico weiterhin den Zugang verweigert. Die Medien erklärten, ihren Reportern sei am Donnerstag der Eintritt verwehrt worden, als sie über den Staatsbesuch von Chinas Präsident Xi Jinping berichten wollten. Sie beantragten daraufhin eine Eilanhörung vor Gericht. US-Präsident Donald Trump hatte den drei Medien "Falschinformationen" vorgeworfen und ein Hausverbot verhängt.

Reporter von CNN, MS NOW und Politico weiter ohne Zugang zum Weißen Haus

Journalisten der US-Sender CNN und MS NOW und der Plattform Politico haben weiter keinen Zugang zum Weißen Haus - obwohl ein US-Bundesgericht das von Präsident Donald Trump verhängte Hausverbot vorerst aufgehoben hat. Die Medien erklärten, ihren Reportern sei am Donnerstag der Eintritt ins Weiße Haus verweigert worden. Die Journalisten wollten über den Staatsbesuch von Chinas Präsident Xi Jinping berichten.

Textgröße ändern: