Pallade Veneta - EU-Parlament berät Dienstag über grenzüberschreitenden Transport mit Lang-Lkw

EU-Parlament berät Dienstag über grenzüberschreitenden Transport mit Lang-Lkw


EU-Parlament berät Dienstag über grenzüberschreitenden Transport mit Lang-Lkw
EU-Parlament berät Dienstag über grenzüberschreitenden Transport mit Lang-Lkw / Foto: Bernd Wüstneck - dpa/AFP/Archiv

Das Europäische Parlament berät am Dienstag über den grenzüberschreitende Transport mit sogenannten Gigalinern, also bis zu 25 Meter langen und 60 Tonnen schweren Lkw. Die Allianz pro Schiene und der Auto Club Europa (ACE) warnten am Montag vor umweltschädlichen Auswirkungen und einer Belastung der Straßeninfrastruktur. Die EU-Kommission hatte einen entsprechenden Richtlinien-Entwurf im vergangenen Sommer eingebracht, dieser sieht aber auch Einschränkungen vor.

Textgröße ändern:

Grundsätzlich dürfen Lkw in der Europäischen Union 18,75 Meter lang und 40 Tonnen schwer sein. In einigen Ländern, wie Schweden und Finnland, gibt es aber Ausnahmeregeln, die deutlich längere Laster erlauben. Auch in Deutschland können Gigaliner fahren, allerdings nur auf eigens dafür ausgezeichneten Strecken, meist Autobahnen.

Der Vorschlag der EU-Kommission sieht nun vor, den Transport mit den Überlänge-Trucks in Zukunft auch grenzüberschreitend zu erlauben - zumindest zwischen Ländern, welche die Fahrzeuge ihrerseits bereits zulassen. Dabei argumentiert Brüssel auch mit dem Klimaschutz: In längeren Fahrzeugen könne mehr Ware gleichzeitig transportiert werden.

Die Allianz pro Schiene und ACE sehen die Pläne der EU-Kommission kritisch: "Wer über zusätzliche Länge den Lkw-Transport verbilligt, fördert und erntet letzten Endes auch mehr Lkw-Verkehr", erklärten sie. Das widerspreche den EU-Zielen beim Klimaschutz. Stattdessen forderten die Verbände eine Verlagerung der Warentransporte auf die Schiene.

Zudem müssten für den Transport mit langen Lkw Straßen, Brücken und Tunnel ausgebaut oder umgebaut werden. Dadurch kämen laut Allianz pro Schiene hohe Kosten auf die Steuerzahlenden in der EU zu.

Die Lkw-Richtlinie könnte auch dazu führen, die Einführung von Lastwagen mit alternativen Antrieben zu beschleunigen. Sie wiegen oftmals mehr, da sie mit schweren Batterien betrieben werden müssen.

Der Verkehrsausschuss des EU-Parlaments hat den Vorschlag der Kommission grundsätzlich unterstützt und Änderungsvorschläge übermittelt. Nun wird im Plenum über die Richtlinie abgestimmt, bevor der Entwurf im Trilog mit der Kommission und den Mitgliedsstaaten diskutiert wird.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

CNN, MS NOW und Politico wieder zum Weißen Haus zugelassen

Journalisten von CNN, MS NOW und der Plattform Politico haben wieder Zugang zum Weißen Haus: Die beiden US-Sender teilten am Donnerstag mit, ihre Reporter seien wieder hineingelassen worden. Das Weiße Haus erklärte, dies gelte auch für die Plattform Politico, die zum Springer-Konzern gehört.

Weißes Haus ignoriert Gerichtsanordnung und hält Hausverbot für Medien aufrecht

Trotz einer anderslautenden Gerichtsentscheidung hat das Weiße Haus Journalisten der US-Sender CNN und MS NOW sowie der Plattform Politico weiterhin den Zugang verweigert. Die Medien erklärten, ihren Reportern sei am Donnerstag der Eintritt verwehrt worden, als sie über den Staatsbesuch von Chinas Präsident Xi Jinping berichten wollten. Sie beantragten daraufhin eine Eilanhörung vor Gericht. US-Präsident Donald Trump hatte den drei Medien "Falschinformationen" vorgeworfen und ein Hausverbot verhängt.

Reporter von CNN, MS NOW und Politico weiter ohne Zugang zum Weißen Haus

Journalisten der US-Sender CNN und MS NOW und der Plattform Politico haben weiter keinen Zugang zum Weißen Haus - obwohl ein US-Bundesgericht das von Präsident Donald Trump verhängte Hausverbot vorerst aufgehoben hat. Die Medien erklärten, ihren Reportern sei am Donnerstag der Eintritt ins Weiße Haus verweigert worden. Die Journalisten wollten über den Staatsbesuch von Chinas Präsident Xi Jinping berichten.

Heftiger Streit um Erbe von Dolly Parton kurz nach ihrem Tod

Knapp einen Monat nach dem Tod von Country-Legende Dolly Parton ist zwischen ihrem langjährigen Manager und ihrem Neffen ein heftiger Streit um das millionenschwere Erbe ausgebrochen. Eine Richterin erließ am Mittwoch (Ortszeit) auf Antrag von Partons langjährigem Manager und Nachlassverwalter eine einstweilige Verfügung gegen Partons Neffen Bryan Seaver. Vorangegangen waren laut Gerichtsunterlagen Drohungen des Neffen.

Textgröße ändern: