Pallade Veneta - Nach Tötung von Frau in Schleswig-Holstein: Verdächtiger in Großbritannien gefasst

Nach Tötung von Frau in Schleswig-Holstein: Verdächtiger in Großbritannien gefasst


Nach Tötung von Frau in Schleswig-Holstein: Verdächtiger in Großbritannien gefasst
Nach Tötung von Frau in Schleswig-Holstein: Verdächtiger in Großbritannien gefasst / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Sechs Wochen nach der Tötung einer vierfachen Mutter in einer Wohnung im schleswig-holsteinischen Glückstadt ist in Großbritannien ein Tatverdächtiger gefasst worden. Der 26-Jährige befindet sich in Auslieferungshaft, wie die Polizei in Itzehoe am Freitag berichtete. Den Hintergrund für die Tat vermuten die Ermittler in einer persönlichen Beziehung zwischen dem mutmaßlichen Täter und der getöteten Frau.

Textgröße ändern:

Die Gewalttat ereignete sich in der Nacht zum 1. Februar in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Glückstadt. Dort entdeckten Einsatzkräfte eine 28-Jährige, die offenbar nach einem Messerangriff an ihren schweren Verletzungen gestorben war. In der Wohnung befanden sich auch die vier Kinder der Frau im Alter zwischen drei und elf Jahren.

Kurz nach der Tat nahm die Polizei zunächst einen 26-Jährigen fest. Der Tatverdacht gegen den Mann erhärtete sich jedoch nicht, so dass er wieder auf freien Fuß kam. Eine internationale Fahndung führte am Freitag vergangener Woche schließlich zur Festnahme des anderen Manns in Großbritannien. Dieser hatte zuletzt seinen Wohnsitz in einer Flüchtlingsunterkunft in Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern.

R.Zarlengo--PV

Empfohlen

Weißes Haus ignoriert Gerichtsanordnung und hält Hausverbot für Medien aufrecht

Trotz einer anderslautenden Gerichtsentscheidung hat das Weiße Haus Journalisten der US-Sender CNN und MS NOW sowie der Plattform Politico weiterhin den Zugang verweigert. Die Medien erklärten, ihren Reportern sei am Donnerstag der Eintritt verwehrt worden, als sie über den Staatsbesuch von Chinas Präsident Xi Jinping berichten wollten. Sie beantragten daraufhin eine Eilanhörung vor Gericht. US-Präsident Donald Trump hatte den drei Medien "Falschinformationen" vorgeworfen und ein Hausverbot verhängt.

Reporter von CNN, MS NOW und Politico weiter ohne Zugang zum Weißen Haus

Journalisten der US-Sender CNN und MS NOW und der Plattform Politico haben weiter keinen Zugang zum Weißen Haus - obwohl ein US-Bundesgericht das von Präsident Donald Trump verhängte Hausverbot vorerst aufgehoben hat. Die Medien erklärten, ihren Reportern sei am Donnerstag der Eintritt ins Weiße Haus verweigert worden. Die Journalisten wollten über den Staatsbesuch von Chinas Präsident Xi Jinping berichten.

Heftiger Streit um Erbe von Dolly Parton kurz nach ihrem Tod

Knapp einen Monat nach dem Tod von Country-Legende Dolly Parton ist zwischen ihrem langjährigen Manager und ihrem Neffen ein heftiger Streit um das millionenschwere Erbe ausgebrochen. Eine Richterin erließ am Mittwoch (Ortszeit) auf Antrag von Partons langjährigem Manager und Nachlassverwalter eine einstweilige Verfügung gegen Partons Neffen Bryan Seaver. Vorangegangen waren laut Gerichtsunterlagen Drohungen des Neffen.

13-Jähriger in Hamburg als mutmaßlicher Auftragsmörder festgenommen

In Hamburg hat die Polizei einen 13 Jahre alten Jungen als mutmaßlichen Auftragsmörder festgenommen. Auf Grundlage bisheriger Ermittlungen geht die Staatsanwaltschaft davon aus, "dass das Kind zuvor den Auftrag erhalten hatte", jemanden in Hamburg zu töten, wie eine Sprecherin der Behörde am Donnerstag mitteilte. Der aus den Niederlanden stammende Junge wurde demnach schon im Juni im Stadtteil St. Pauli festgenommen.

Textgröße ändern: