Pallade Veneta - Früherer K-Pop-Star nach Haft wegen Vergewaltigung aus Gefängnis entlassen

Früherer K-Pop-Star nach Haft wegen Vergewaltigung aus Gefängnis entlassen


Früherer K-Pop-Star nach Haft wegen Vergewaltigung aus Gefängnis entlassen
Früherer K-Pop-Star nach Haft wegen Vergewaltigung aus Gefängnis entlassen / Foto: JUNG Yeon-Je - AFP/Archiv

Der frühere südkoreanische K-Pop-Star Jung Joon Jung ist nach einer fünfjährigen Gefängnisstrafe wegen gemeinschaftlicher Vergewaltigung und illegaler Videoaufnahmen aus der Haft entlassen worden. Das Gesicht hinter einer schwarzen Maske verborgen, verließ der 35-Jährige am Dienstag das Gefängnis in Mokpo südlich von Seoul, wie die Nachrichtenagentur News1 berichtete.

Textgröße ändern:

Jung war im Jahr 2016 wegen Vergewaltigung sowie wegen heimlich gemachter Videos verurteilt worden, die ihn beim Sex mit Frauen zeigten. Der Fall war Anfang 2019 aufgeflogen, Jung hatte daraufhin seinen Abschied vom Showgeschäft verkündet.

Jungs Fall gehört zu einer ganzen Serie von Sex-Skandalen männlicher Stars, die in Südkorea Schlagzeilen gemacht hatten. Er warf ein Schlaglicht auf ein in dem Land weitverbreitetes Phänomen, bei dem Frauen mit Mini-Kameras in öffentlichen Toiletten, Hotelzimmern, Schulen oder beim Geschlechtsverkehr heimlich gefilmt und die Aufnahmen - häufig auf Porno-Websites - weiterverbreitet werden.

U.Paccione--PV

Empfohlen

Weißes Haus ignoriert Gerichtsanordnung und hält Hausverbot für Medien aufrecht

Trotz einer anderslautenden Gerichtsentscheidung hat das Weiße Haus Journalisten der US-Sender CNN und MS NOW sowie der Plattform Politico weiterhin den Zugang verweigert. Die Medien erklärten, ihren Reportern sei am Donnerstag der Eintritt verwehrt worden, als sie über den Staatsbesuch von Chinas Präsident Xi Jinping berichten wollten. Sie beantragten daraufhin eine Eilanhörung vor Gericht. US-Präsident Donald Trump hatte den drei Medien "Falschinformationen" vorgeworfen und ein Hausverbot verhängt.

Reporter von CNN, MS NOW und Politico weiter ohne Zugang zum Weißen Haus

Journalisten der US-Sender CNN und MS NOW und der Plattform Politico haben weiter keinen Zugang zum Weißen Haus - obwohl ein US-Bundesgericht das von Präsident Donald Trump verhängte Hausverbot vorerst aufgehoben hat. Die Medien erklärten, ihren Reportern sei am Donnerstag der Eintritt ins Weiße Haus verweigert worden. Die Journalisten wollten über den Staatsbesuch von Chinas Präsident Xi Jinping berichten.

Heftiger Streit um Erbe von Dolly Parton kurz nach ihrem Tod

Knapp einen Monat nach dem Tod von Country-Legende Dolly Parton ist zwischen ihrem langjährigen Manager und ihrem Neffen ein heftiger Streit um das millionenschwere Erbe ausgebrochen. Eine Richterin erließ am Mittwoch (Ortszeit) auf Antrag von Partons langjährigem Manager und Nachlassverwalter eine einstweilige Verfügung gegen Partons Neffen Bryan Seaver. Vorangegangen waren laut Gerichtsunterlagen Drohungen des Neffen.

13-Jähriger in Hamburg als mutmaßlicher Auftragsmörder festgenommen

In Hamburg hat die Polizei einen 13 Jahre alten Jungen als mutmaßlichen Auftragsmörder festgenommen. Auf Grundlage bisheriger Ermittlungen geht die Staatsanwaltschaft davon aus, "dass das Kind zuvor den Auftrag erhalten hatte", jemanden in Hamburg zu töten, wie eine Sprecherin der Behörde am Donnerstag mitteilte. Der aus den Niederlanden stammende Junge wurde demnach schon im Juni im Stadtteil St. Pauli festgenommen.

Textgröße ändern: