Pallade Veneta - Reichsbürgernetzwerk um Prinz Reuß: Ab Juni weiterer Prozess in München

Reichsbürgernetzwerk um Prinz Reuß: Ab Juni weiterer Prozess in München


Reichsbürgernetzwerk um Prinz Reuß: Ab Juni weiterer Prozess in München
Reichsbürgernetzwerk um Prinz Reuß: Ab Juni weiterer Prozess in München / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Im Fall des mutmaßlichen Reichsbürgernetzwerks rund um Heinrich XIII. Prinz Reuß ist ein zweiter Prozess angekündigt worden. Vor dem Oberlandesgericht München wird nach einer Mitteilung vom Mittwoch ab dem 18. Juni gegen acht Angeklagte unter anderem wegen Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verhandelt. Das Netzwerk soll laut Anklage geplant haben, die demokratische Ordnung in Deutschland mit Gewalt zu beseitigen.

Textgröße ändern:

Für den Prozess vor dem OLG München sind zunächst 54 Verhandlungstage bis Januar 2025 angesetzt. Drei Angeklagte sollen zu den Gründungsmitgliedern des mutmaßlichen Reichsbürgernetzwerks gezählt haben. Einige sollen zudem dem sogenannten Rat angehört haben, der als innerster Zirkel des Netzwerks galt und nach dem geplanten Umsturz als Übergangsregierung fungieren sollten.

Drei der Beschuldigten wirft die Bundesanwaltschaft die Gründung einer terroristischen Vereinigung, fünf weiteren eine Mitgliedschaft vor. Alle acht Angeklagten sind darüber hinaus wegen der Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens angeklagt, vier der Beschuldigten auch wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und ein Angeklagter wegen Verstößen gegen das Waffengesetz.

Die Bundesanwaltschaft hat im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Netzwerk um Prinz Reuß noch 19 weitere Verdächtige in Stuttgart und Frankfurt am Main angeklagt. Bereits am 29. April beginnt vor dem Oberlandesgericht Stuttgart ein Prozess gegen neun mutmaßliche Angehörige des sogenannten militärischen Arms des Netzwerks.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

JVA Gablingen: Landgericht Augsburg lässt Anklage wegen Gefangenenmisshandlung zu

Im Fall der mutmaßlichen Misshandlung von Gefangenen in der bayerischen Justizvollzugsanstalt (JVA) Augsburg-Gablingen hat das Landgericht Augsburg die Anklage der Staatsanwaltschaft unverändert zur Hauptverhandlung zugelassen. Ein Termin für den Prozessbeginn stehe noch nicht fest, der Vorsitzende Richter stimme den Zeitplan mit den Verfahrensbeteiligten ab, teilte das Gericht am Donnerstag mit. Angeklagt sind die ehemalige Leiterin und die ehemalige stellvertretende Leiterin des Gefängnisses sowie elf Mitglieder der sogenannten Sicherungsgruppe.

Illegale Zigarettenproduktion in Nordrhein-Westfalen: Wohl 28 Millionen Euro Schaden

Durch die illegale Produktion von gefälschten Markenzigaretten in Nordrhein-Westfalen ist mutmaßlich ein Steuerschaden in Höhe von etwa 28 Millionen Euro entstanden. Das teilten das Zollfahndungsamt Essen und die Staatsanwaltschaft Düsseldorf am Donnerstag mit - zwei Tage nach einer Razzia, bei der 21 Menschen festgenommen worden waren. Die Beschuldigten kamen in Untersuchungshaft.

Betrüger erbeuten mittleren sechsstelligen Betrag von 85-Jähriger

Betrüger haben von einer 85-Jährigen aus Schleswig-Holstein Schmuck und Bargeld im Wert eines mittleren sechsstelligen Betrags erbeutet. Die Frau fiel auf die Masche des falschen Polizisten herein, wie die echten Beamten am Donnerstag in der Landeshauptstadt Kiel mitteilten. Demnach rief ein vermeintlicher Polizist die 85-Jährige aus Altenholz am Mittwoch an. Er gab an, ihre ihre Tochter habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht.

Zwei junge Männer sterben bei Autounfall in Brandenburg

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Brandenburg sind zwei Männer im Alter von 22 und 23 Jahren gestorben. Sie stammten aus Brandenburg und Sachsen-Anhalt, wie die Polizei am Donnerstag in Neuruppin mitteilte. Sie waren am Freitagabend auf einer Landstraße im Landkreis Ostprignitz-Ruppin unterwegs und prallten mit ihrem Wagen gegen einen Baum.

Textgröße ändern: