Pallade Veneta - Kleinkinder bei Aschaffenburg starben womöglich durch Schädlingsbekämpfungsmittel

Kleinkinder bei Aschaffenburg starben womöglich durch Schädlingsbekämpfungsmittel


Kleinkinder bei Aschaffenburg starben womöglich durch Schädlingsbekämpfungsmittel
Kleinkinder bei Aschaffenburg starben womöglich durch Schädlingsbekämpfungsmittel

Zwei im bayerischen Landkreis Aschaffenburg tot aufgefundene Kleinkinder sind womöglich durch den Einsatz eines Schädlingsbekämpfungsmittels gestorben. Durch einen möglicherweise unsachgemäßen Gebrauch des Mittels sei Phosphorwasserstoff freigesetzt worden, der bei Kontakt in geschlossenen Räumen zur Vergiftung führen kann, teilten die Staatsanwaltschaft in Aschaffenburg und die Polizei in Würzburg am Donnerstag mit.

Textgröße ändern:

In seiner Vernehmung räumte der 49-jährige Vater der Kinder ein, bei Handwerkerarbeiten im Haus Schädlingsbekämpfungsmittel verwendet zu haben. Den Ermittlungen zufolge könnte es dabei zu einer chemischen Reaktion gekommen sein, wodurch Phosphorwasserstoff freigesetzt wurde. Gegen den Vater wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung in zwei Fällen ermittelt.

Bei den Ermittlungen soll auch geklärt werden, ob die chemische Reaktion auch Ursache für den Tod des vierjährigen Jungen und des fünfjährigen Mädchens war. Neben dem Ergebnis der toxikologischen Untersuchung der Rechtsmedizin stand eine genaue Bestimmung des verwendeten Mittels noch aus.

Die beiden toten Kinder waren am Montagmorgen tot in einem Wohnhaus in Karlstein gefunden worden. Ihr Bruder hatte den Notruf gewählt, der Notarzt konnte aber nur noch den Tod feststellen. Auch der Vater wurde verletzt und befand sich am Donnerstag noch im Krankenhaus. Das Haus ist derzeit unbewohnbar.

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Nach Messerangriff in Belfast: Proteste in mehreren britischen Städten

Nach der Veröffentlichung eines Videos von einem brutalen Messerangriff im nordirischen Belfast ist es am Dienstag in mehreren britischen Städten zu Protesten gekommen - darunter auch in Belfast, wo sich die Demonstranten gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei lieferten und Fahrzeuge in Brand gesetzt wurden. Der Verdächtige, ein 30-jähriger Flüchtling aus dem Sudan, soll am Mittwoch einem Richter vorgeführt werden. Ihm wird vorgeworfen, einen Mann schwer im Gesicht, am Hals und am Rücken verletzt haben.

Stromausfall in Reutlingen: Behörden gehen von Brandstiftung in Umspannwerk aus

Einer der Brände in Reutlinger Umspannwerken, die am Montag zu einem großflächigen Ausfall der Stromversorgung geführt hatten, ist nach Erkenntnissen der Behörden durch Brandstiftung verursacht worden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand seien "ein oder mehrere bislang noch unbekannte Täter" auf das Gelände des Umspannwerks "Reutlingen-West" eingedrungen, um dort an mehreren Stellen Feuer zu legen, teilte das baden-württembergische Landeskriminalamt am Dienstag in Stuttgart mit. Hierbei soll Brandbeschleuniger verwendet worden sein.

Bericht: "Neue Qualität" von Antisemitismus in Brandenburg

Der Antisemitismusbeauftragte des Landes Brandenburg, Andreas Büttner, hat vor einer "neuen Qualität" von Judenfeindlichkeit in dem Bundesland gewarnt. "Antisemitismus tritt zunehmend offener und weniger verdeckt auf, manifestiert sich in aggressiverer Sprache und Auftreten und ist stark verknüpft mit aktuellen politischen, globalen Konflikten", hieß es in Büttners erstem Tätigkeitsbericht, den er am Dienstag in Potsdam offiziell dem Brandenburger Landtag übergab.

Mord an Vermieterin: 61-Jähriger in Hagen zu lebenslanger Haft verurteilt

Wegen der Tötung seiner Vermieterin ist ein 61-Jähriger vom Landgericht im nordrhein-westfälischen Hagen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Angeklagte wurde wegen Mordes und gefährlicher Körperverletzung schuldig gesprochen, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag mitteilte. Laut Anklage suchte der 61-Jährige im Oktober in Schalksmühle seine Vermieter in deren Wohnung auf und gab zunächst vor, er wolle Mietschulden begleichen.

Textgröße ändern: