Pallade Veneta - Mord an 17-Jähriger in Ludwigshafen: Gericht behält Sicherungsverwahrung vor

Mord an 17-Jähriger in Ludwigshafen: Gericht behält Sicherungsverwahrung vor


Mord an 17-Jähriger in Ludwigshafen: Gericht behält Sicherungsverwahrung vor
Mord an 17-Jähriger in Ludwigshafen: Gericht behält Sicherungsverwahrung vor / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Im Fall der Vergewaltigung und Tötung einer 17-Jährigen im rheinland-pfälzischen Ludwigshafen hat das Landgericht Frankenthal das Urteil um den Vorbehalt einer Sicherungsverwahrung ergänzt. Außerdem wurde der Vollzug der Jugendstrafe in einer sozialtherapeutischen Einrichtung angeordnet, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte.

Textgröße ändern:

Vor Gericht stand erneut der damals 17-jährige Angeklagte, der die Gleichaltrige im März 2020 am Willersinnweiher in Ludwigshafen vergewaltigt und dabei gewürgt hatte. Schon im August 2022 hatte das Landgericht Frankenthal ihn wegen Mordes zu einer Jugendstrafe von zehn Jahren verurteilt.

Er wurde außerdem des sexuellen Missbrauchs von Kindern in drei Fällen schuldig gesprochen, weil er insgesamt dreimal mit zwei Mädchen Geschlechtsverkehr hatte, die damals noch jünger als 14 Jahre waren.

Vom Vorwurf einer weiteren Vergewaltigung sprach das Landgericht ihn damals frei und lehnte es ab, die Sicherungsverwahrung vorzubehalten. Dies sah der Bundesgerichtshof jedoch anders und entschied, dass die weitere Vergewaltigung und der Vorbehalt der Sicherungsverwahrung noch einmal verhandelt werden müssten.

Im Fall der weiteren Vergewaltigung wurde der Angeklagte am Montag erneut freigesprochen. Bezüglich der Sicherungsverwahrung entschied das Gericht jedoch, diese vorzubehalten. Dies bedeutet, dass nach der Haftzeit geprüft wird, wie gefährlich der Verurteilte noch ist.

F.Abruzzese--PV

Empfohlen

Streit um Erbe von Dolly Parton zwischen Manager und Neffen entbrannt

Nur wenige Wochen nach dem Tod der Country-Musik-Legende Dolly Parton ist zwischen ihrem ehemaligen Manager und ihrem Neffen ein Streit um das millionenschwere Erbe ausgebrochen. Wie am Mittwoch bekannt wurde, beantragte Partons langjähriger Manager Danny Nozell eine einstweilige Verfügung gegen ihren Neffen Bryan Seaver, dem er eine "eskalierende Drohkampagne" vorwarf, um Geld aus den Unternehmen der verstorbenen Sängerin zu erpressen.

Anwältin: In Russland inhaftierte Regisseurin Berkowitsch auf 42 Kilo abgemagert

Die in Russland inhaftierte Theaterregisseurin und Kriegsgegnerin Jewgenija Berkowitsch ist nach Angaben ihrer Anwältin im Gefängnis auf 42 Kilogramm abgemagert. "Sie ist wieder in eine Strafzelle gesteckt worden", sagte Ksenia Karpinskaja der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Ihren Angaben zufolge ist es das dritte Mal, dass die 41-Jährige in Isolationshaft musste.

Linke in der Defensive: Massive Kritik im Bundestag wegen Antisemitismus-Verdacht

Wenige Tage nach ihrem Wahlsieg in Berlin ist die Linkspartei wegen Clan-Kontakten und Antisemitismus-Vorwürfen in die Defensive geraten. In einer Aktuellen Stunde im Bundestag erhoben am Mittwoch Abgeordnete aller anderen Fraktionen schwere Vorwürfe. Union, SPD, Grüne und AfD warfen der Linken eine mangelnde Abgrenzung zu Antisemiten vor und warnten vor einer Unterwanderung durch die Organisierte Kriminalität. Die Linke wertete die Kritik als Manöver, sie nach dem Wahlsieg von der Übernahme der Landesregierung in Berlin abzuhalten.

Sexueller Missbrauch: Ex-Hollywood-Produzent Weinstein zu 15 Jahren Haft verurteilt

Der frühere Hollywood-Produzent Harvey Weinstein ist wegen sexueller Übergriffe auf eine Produktionsassistentin zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Das New Yorker Gericht bliebt damit am Mittwoch hinter der Forderung der Staatsanwaltschaft von 20 Jahren Haft zurück. Geschworene hatten den heute 74-jährigen Weinstein vor gut einem Jahr schuldig gesprochen, seine Assistentin Miriam Haley im Jahr 2006 missbraucht zu haben. Nun wurde das Strafmaß verkündet.

Textgröße ändern: