Pallade Veneta - Freispruch nach tödlichem Streit in Drogenszene in Mecklenburg-Vorpommern

Freispruch nach tödlichem Streit in Drogenszene in Mecklenburg-Vorpommern


Freispruch nach tödlichem Streit in Drogenszene in Mecklenburg-Vorpommern
Freispruch nach tödlichem Streit in Drogenszene in Mecklenburg-Vorpommern / Foto: LOIC VENANCE - AFP/Archiv

Nach einer tödlichen Auseinandersetzung zwischen zwei jungen Männern aus der Drogenszene hat das Landgericht Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern einen 20-jährigen Mann vom Vorwurf des Totschlags freigesprochen. Das Gericht teilte am Donnerstag mit, der Angeklagte habe einen 21-jährigen Bekannten aus Notwehr erstochen.

Textgröße ändern:

Demnach war der 20-Jährige war im Oktober 2023 abends vor seiner Wohnungstür in Neubrandenburg von dem 21-jährigen späteren Opfer mit einer geladenen Schreckschusspistole bedroht worden. Die beiden Deutschen waren laut Aussage des Angeklagten zusammen in Drogengeschäfte verwickelt. Der 21-Jährige war vermummt und wollte den Angeklagten offenbar zwingen, Geld beziehungsweise Drogen herausgeben.

Laut Urteil war es dem Angeklagten nicht zu widerlegen, dass er angesichts der auf ihn gerichteten Waffe in Todesangst geraten war und sich mit einem Messer zur Wehr gesetzt hatte. Laut Anklage der Staatsanwaltschaft stach er mindestens fünfmal auf das Opfer ein. Der junge Mann starb infolge massiven Blutverlusts.

C.Conti--PV

Empfohlen

Streit um Erbe von Dolly Parton zwischen Manager und Neffen entbrannt

Nur wenige Wochen nach dem Tod der Country-Musik-Legende Dolly Parton ist zwischen ihrem ehemaligen Manager und ihrem Neffen ein Streit um das millionenschwere Erbe ausgebrochen. Wie am Mittwoch bekannt wurde, beantragte Partons langjähriger Manager Danny Nozell eine einstweilige Verfügung gegen ihren Neffen Bryan Seaver, dem er eine "eskalierende Drohkampagne" vorwarf, um Geld aus den Unternehmen der verstorbenen Sängerin zu erpressen.

Anwältin: In Russland inhaftierte Regisseurin Berkowitsch auf 42 Kilo abgemagert

Die in Russland inhaftierte Theaterregisseurin und Kriegsgegnerin Jewgenija Berkowitsch ist nach Angaben ihrer Anwältin im Gefängnis auf 42 Kilogramm abgemagert. "Sie ist wieder in eine Strafzelle gesteckt worden", sagte Ksenia Karpinskaja der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Ihren Angaben zufolge ist es das dritte Mal, dass die 41-Jährige in Isolationshaft musste.

Linke in der Defensive: Massive Kritik im Bundestag wegen Antisemitismus-Verdacht

Wenige Tage nach ihrem Wahlsieg in Berlin ist die Linkspartei wegen Clan-Kontakten und Antisemitismus-Vorwürfen in die Defensive geraten. In einer Aktuellen Stunde im Bundestag erhoben am Mittwoch Abgeordnete aller anderen Fraktionen schwere Vorwürfe. Union, SPD, Grüne und AfD warfen der Linken eine mangelnde Abgrenzung zu Antisemiten vor und warnten vor einer Unterwanderung durch die Organisierte Kriminalität. Die Linke wertete die Kritik als Manöver, sie nach dem Wahlsieg von der Übernahme der Landesregierung in Berlin abzuhalten.

Sexueller Missbrauch: Ex-Hollywood-Produzent Weinstein zu 15 Jahren Haft verurteilt

Der frühere Hollywood-Produzent Harvey Weinstein ist wegen sexueller Übergriffe auf eine Produktionsassistentin zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Das New Yorker Gericht bliebt damit am Mittwoch hinter der Forderung der Staatsanwaltschaft von 20 Jahren Haft zurück. Geschworene hatten den heute 74-jährigen Weinstein vor gut einem Jahr schuldig gesprochen, seine Assistentin Miriam Haley im Jahr 2006 missbraucht zu haben. Nun wurde das Strafmaß verkündet.

Textgröße ändern: