Pallade Veneta - Deutsche und französische Schulkinder bei Busunfall in Frankreich verletzt

Deutsche und französische Schulkinder bei Busunfall in Frankreich verletzt


Deutsche und französische Schulkinder bei Busunfall in Frankreich verletzt
Deutsche und französische Schulkinder bei Busunfall in Frankreich verletzt / Foto: Bernard BARRON - AFP

Bei einem Verkehrsunfall zweier Busse mit Schulkindern aus Deutschland und Frankreich und einem Lkw sind im nordfranzösischen Calais 23 Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Präfektur ereignete sich der Unfall am Freitagnachmittag gegen 16.30 Uhr an der Umgehungsstraße, die den Hafen am Ärmelkanal mit der Autobahn verbindet. Der genaue Unfallhergang war demnach noch unklar.

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In den beiden Bussen saßen Schülerinnen und Schüler eines Gymnasiums aus Frankfurt/Main und eines französischen Collège aus dem Département Essonne, wie die Präfektur am Abend mitteilte. Von den insgesamt 141 betroffenen Personen seien 21 leicht verletzt.

Eine junge Französin und ein junger Deutscher seien etwas stärker verletzt, sie hätten einen einen offenen Bruch beziehungsweise Bauchschmerzen und würden genauer untersucht. Die Schulkinder aus Deutschland befanden sich auf einer Klassenfahrt. In einer ersten Mitteilung hatte die Präfektur erklärt, es gebe einen Schwerverletzten, gleichzeitig aber betont, es bestehe "keine Lebensgefahr".

Die Businsassen ohne Verletzungen wurden in eine Halle gebracht, die von der Stadtverwaltung von Calais zur Verfügung gestellt wurde. Dort kümmere sich der Zivilschutz um die Schulkinder und ihre Betreuer, auch für eine medizinische Aufsicht während der Nacht sei gesorgt. Auch ein psychologischer Notfalldienst sei im Einsatz.

Es werde alles getan, um die Jugendlichen und ihre Betreuer unter den bestmöglichen Umständen unterzubringen, erklärte die Präfektur. Ein Bus aus Deutschland und ein anderer aus der Essonne seien unterwegs, um sie abzuholen.

Nach Angaben eines AFP-Journalisten vor Ort wurde der Lastwagen durch einen Reisebus des deutschen Unternehmens RheinMain-Express beschädigt, dieser wiederum war mit einem französischen Reisebus zusammengestoßen. Alle drei Fahrzeuge kamen vom Hafenterminal.

Die Umgehungsstraße zwischen dem Hafen und der Autobahn 16 blieb mehrere Stunden gesperrt, hunderte Autos saßen fest.

O.Mucciarone--PV

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