Pallade Veneta - Mieterin übergießt Vermieterin zweimal mit Wasser - Wohnungskündigung rechtens

Mieterin übergießt Vermieterin zweimal mit Wasser - Wohnungskündigung rechtens


Mieterin übergießt Vermieterin zweimal mit Wasser - Wohnungskündigung rechtens
Mieterin übergießt Vermieterin zweimal mit Wasser - Wohnungskündigung rechtens / Foto: LOIC VENANCE - AFP/Archiv

Die fristlose Kündigung einer Mieterin, die ihre Vermieterin zweimal mit einem Eimer Wasser übergoss, ist rechtens. Das entschied das Amtsgericht im hessischen Hanau in einem Urteil vom Februar, wie das Gericht am Montag mitteilte. Die Mieterin hatte die Vermieterin demnach im Mai 2023 an zwei Tagen hintereinander aus ihrem Fenster mit einem Eimer Wasser begossen, als diese sich im Hof des Mehrfamilienhauses aufhielt.

Textgröße ändern:

Nach Aussage der Mieterin wollte sie die Vermieterin davon abhalten, ihr Fahrrad umzuzstellen, wie das Gericht erläuterte. Daraufhin kündigte die Vermieterin das Mietsverhältnis fristlos. Vor Gericht landete die Angelegenheit, weil die Vermieterin die Mieterin auf Räumung der Wohnung verklagte.

Aus Sicht des Gerichts war die fristlose Kündigung rechtens. DerHausfrieden sei durch das Verhalten der Mieterin nachhaltig gestört und eine Fortsetzung des Mietverhältnisses nicht zumutbar gewesen, hieß es.

Laut Gericht hatte die Mieterin zwar bestritten, die Vermieterin tatsächlich vollständig übergossen zu haben. Ein glaubhafter Zeuge habe aber ausgesagt, dass er die Frau an beiden Tagen im Hof angetroffen habe und diese "klitschnass" gewesen sei.

L.Bufalini--PV

Empfohlen

Streit um Erbe von Dolly Parton zwischen Manager und Neffen entbrannt

Nur wenige Wochen nach dem Tod der Country-Musik-Legende Dolly Parton ist zwischen ihrem ehemaligen Manager und ihrem Neffen ein Streit um das millionenschwere Erbe ausgebrochen. Wie am Mittwoch bekannt wurde, beantragte Partons langjähriger Manager Danny Nozell eine einstweilige Verfügung gegen ihren Neffen Bryan Seaver, dem er eine "eskalierende Drohkampagne" vorwarf, um Geld aus den Unternehmen der verstorbenen Sängerin zu erpressen.

Anwältin: In Russland inhaftierte Regisseurin Berkowitsch auf 42 Kilo abgemagert

Die in Russland inhaftierte Theaterregisseurin und Kriegsgegnerin Jewgenija Berkowitsch ist nach Angaben ihrer Anwältin im Gefängnis auf 42 Kilogramm abgemagert. "Sie ist wieder in eine Strafzelle gesteckt worden", sagte Ksenia Karpinskaja der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Ihren Angaben zufolge ist es das dritte Mal, dass die 41-Jährige in Isolationshaft musste.

Linke in der Defensive: Massive Kritik im Bundestag wegen Antisemitismus-Verdacht

Wenige Tage nach ihrem Wahlsieg in Berlin ist die Linkspartei wegen Clan-Kontakten und Antisemitismus-Vorwürfen in die Defensive geraten. In einer Aktuellen Stunde im Bundestag erhoben am Mittwoch Abgeordnete aller anderen Fraktionen schwere Vorwürfe. Union, SPD, Grüne und AfD warfen der Linken eine mangelnde Abgrenzung zu Antisemiten vor und warnten vor einer Unterwanderung durch die Organisierte Kriminalität. Die Linke wertete die Kritik als Manöver, sie nach dem Wahlsieg von der Übernahme der Landesregierung in Berlin abzuhalten.

Sexueller Missbrauch: Ex-Hollywood-Produzent Weinstein zu 15 Jahren Haft verurteilt

Der frühere Hollywood-Produzent Harvey Weinstein ist wegen sexueller Übergriffe auf eine Produktionsassistentin zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Das New Yorker Gericht bliebt damit am Mittwoch hinter der Forderung der Staatsanwaltschaft von 20 Jahren Haft zurück. Geschworene hatten den heute 74-jährigen Weinstein vor gut einem Jahr schuldig gesprochen, seine Assistentin Miriam Haley im Jahr 2006 missbraucht zu haben. Nun wurde das Strafmaß verkündet.

Textgröße ändern: