Pallade Veneta - Blitze, Lava und Aschewolke: Indonesischer Vulkan Ibu erneut ausgebrochen

Blitze, Lava und Aschewolke: Indonesischer Vulkan Ibu erneut ausgebrochen


Blitze, Lava und Aschewolke: Indonesischer Vulkan Ibu erneut ausgebrochen
Blitze, Lava und Aschewolke: Indonesischer Vulkan Ibu erneut ausgebrochen / Foto: Handout - Indonesia Geology Agency/AFP

Im Osten Indonesiens ist erneut der Vulkan Ibu ausgebrochen. Am Donnerstag wurden drei Eruptionen des Ibu registriert, wie die indonesische Geologiebehörde mitteilte. Über dem Vulkan auf der Insel Halmahera stieg eine fünf Kilometer hohe Aschewolke auf, es blitzte und außerdem trat Lava aus dem Vulkan aus.

Textgröße ändern:

Die Geologiebehörde rief Anwohner und Touristen auf, einen Augenschutz und Atemmasken zu tragen und die Sperrzone rund um den Vulkan zu respektieren. Diese erstreckt sich in einem Abstand von vier bis sieben Kilometern rund um den Krater.

Der Ibu ist einer der aktivsten Vulkane Indonesiens, in den vergangenen Wochen brach er immer wieder aus. In der Folge wurden mehr als ein halbes Dutzend Dörfer evakuiert. Am Donnerstag wurde keine neue Evakuierungsanordnung herausgegeben, es galt aber weiter die höchste Alarmstufe vier. Auf Halmahera leben insgesamt etwa 700.000 Menschen.

Indonesien liegt mit seinen mehr als 17.000 Inseln auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, wo mehrere Erdplatten zusammenstoßen. Es kommt daher häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

Seit Tagen vermisster Taucher tot aus Starnberger See geborgen

Einsatzkräfte haben aus dem Starnberger See die Leiche eines tagelang vermissten Tauchers geborgen. Wie er zu Tode kam, war zunächst unklar, wie die Polizei in Ingolstadt am Mittwoch erklärte. Hinweise auf ein Verbrechen gab es demnach aber nicht. Der 63-Jährige war seit Samstag vermisst worden. Er war mit zwei Freunden an der Allmannshauser Steilwand, einem beliebten Tauchziel, unterwegs.

Quecksilberverdacht in Paketzustellzentrum bei Rostock: Proben werden untersucht

Nach der Räumung eines Paketzustellzentrums in Mecklenburg-Vorpommern wegen eines Quecksilberverdachts ist das Gebäude im Ort Leizen zunächst weiter gesperrt geblieben. Spezialkräfte der Feuerwehr nahmen Proben eines möglicherweise gefährlichen Stoffs, wie die Polizei in Rostock am Mittwoch mitteilte. Die Proben seien zur Untersuchung in ein Labor nach Hamburg gebracht worden, das mit der Analyse begonnen habe.

Berlin: Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Schusswaffenhandels

Bei Durchsuchungen wegen des Verdachts auf illegalen Schusswaffenhandel hat die Berliner Polizei am Mittwochmorgen mehrere Menschen festgenommen. Zudem wurden zwei scharfe Schusswaffen samt Munition gefunden, wie die Beamten mitteilten. 300 Einsatzkräfte waren stadtweit im Einsatz.

Erste Urteile in Prozess um riesiges Waffenarsenal in Wuppertal gefallen

Im Prozess um ein ausgehobenes Arsenal mit zahlreichen Kriegswaffen in einem Haus in Remscheid in Nordrhein-Westfalen sind am Mittwoch vor dem Landgericht Wuppertal zwei Angeklagte zu Haftstrafen verurteilt worden. Ein 38-Jähriger erhielt dreieinhalb Jahre Haft, ein 35-Jähriger zweieinhalb Jahre, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Der Hauptangeklagte, dem die Staatsanwaltschaft den Besitz des Waffenarsenals vorwirft, steht weiterhin vor Gericht.

Textgröße ändern: