Pallade Veneta - Gefesselte Jugendliche in Fluss geworfen: Vier Beschuldigte in Niedersachsen in Haft

Gefesselte Jugendliche in Fluss geworfen: Vier Beschuldigte in Niedersachsen in Haft


Gefesselte Jugendliche in Fluss geworfen: Vier Beschuldigte in Niedersachsen in Haft
Gefesselte Jugendliche in Fluss geworfen: Vier Beschuldigte in Niedersachsen in Haft / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Vier Beschuldigte sollen im niedersächsischen Meppen eine Jugendliche verletzt und in Tötungsabsicht gefesselt in den Fluss Ems geworfen haben. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Dienstag in Osnabrück und Lingen mitteilten, konnte sich das schwer verletzte Opfer ans Ufer retten und Hilfe holen. Die Verdächtigen wurden demnach kurz nach der Tat vor etwa zwei Wochen gefasst und kamen in Untersuchungshaft.

Textgröße ändern:

Die Ermittler werfen den Beschuldigten versuchten Mord beziehungsweise Beihilfe zu versuchtem Mord vor. Bei ihnen handelt es sich um einen 24-Jährigen, eine 27-Jährige sowie zwei Heranwachsende. Zu deren Alter und Geschlecht sowie zum Alter des Opfers wurden keine Angaben gemacht.

Laut Polizei und Staatsanwaltschaften waren Täter sowie Opfer miteinander bekannt. Die Verdächtigen sollen demnach geplant haben, die Jugendliche bei einem Treffen anzugreifen. Drei Beschuldigte sollen während des Geschehens am 27. Mai dann beschlossen haben, diese zu töten. "Zu diesem Zweck sollen sie das an den Händen gefesselte und erheblich verletzte Opfer in die Ems geworfen haben", erklärten die Behörden. Die Ermittlungen zum Motiv liefen.

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Seit Tagen vermisster Taucher tot aus Starnberger See geborgen

Einsatzkräfte haben aus dem Starnberger See die Leiche eines tagelang vermissten Tauchers geborgen. Wie er zu Tode kam, war zunächst unklar, wie die Polizei in Ingolstadt am Mittwoch erklärte. Hinweise auf ein Verbrechen gab es demnach aber nicht. Der 63-Jährige war seit Samstag vermisst worden. Er war mit zwei Freunden an der Allmannshauser Steilwand, einem beliebten Tauchziel, unterwegs.

Quecksilberverdacht in Paketzustellzentrum bei Rostock: Proben werden untersucht

Nach der Räumung eines Paketzustellzentrums in Mecklenburg-Vorpommern wegen eines Quecksilberverdachts ist das Gebäude im Ort Leizen zunächst weiter gesperrt geblieben. Spezialkräfte der Feuerwehr nahmen Proben eines möglicherweise gefährlichen Stoffs, wie die Polizei in Rostock am Mittwoch mitteilte. Die Proben seien zur Untersuchung in ein Labor nach Hamburg gebracht worden, das mit der Analyse begonnen habe.

Berlin: Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Schusswaffenhandels

Bei Durchsuchungen wegen des Verdachts auf illegalen Schusswaffenhandel hat die Berliner Polizei am Mittwochmorgen mehrere Menschen festgenommen. Zudem wurden zwei scharfe Schusswaffen samt Munition gefunden, wie die Beamten mitteilten. 300 Einsatzkräfte waren stadtweit im Einsatz.

Erste Urteile in Prozess um riesiges Waffenarsenal in Wuppertal gefallen

Im Prozess um ein ausgehobenes Arsenal mit zahlreichen Kriegswaffen in einem Haus in Remscheid in Nordrhein-Westfalen sind am Mittwoch vor dem Landgericht Wuppertal zwei Angeklagte zu Haftstrafen verurteilt worden. Ein 38-Jähriger erhielt dreieinhalb Jahre Haft, ein 35-Jähriger zweieinhalb Jahre, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Der Hauptangeklagte, dem die Staatsanwaltschaft den Besitz des Waffenarsenals vorwirft, steht weiterhin vor Gericht.

Textgröße ändern: