Pallade Veneta - Haftstrafe wegen illegaler Zigarettenproduktion in großem Stil in Brandenburg

Haftstrafe wegen illegaler Zigarettenproduktion in großem Stil in Brandenburg


Haftstrafe wegen illegaler Zigarettenproduktion in großem Stil in Brandenburg
Haftstrafe wegen illegaler Zigarettenproduktion in großem Stil in Brandenburg / Foto: John THYS - AFP/Archiv

Ein wegen illegaler Zigarettenproduktion in großem Stil angeklagter Mann ist vom Landgericht im brandenburgischen Cottbus zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Wie ein Gerichtssprecher mitteilte, blieb das Gericht mit seinem Urteil vom Dienstag unter der Forderung der Staatsanwaltschaft von sechseinhalb Jahren. Die Verteidigung hatte für einzelne Vorwürfe einen Freispruch und für andere eine Bewährungsstrafe verlangt.

Textgröße ändern:

Laut Staatsanwaltschaft hatte der Beschuldigte in einem als sogenanntes Steuerlager angemieteten Raum illegal Zigaretten produziert und sie ohne Steuerzeichen auf dem Schwarzmarkt verkauft. Der Anklage zufolge sollen dem Staat auf diese Weise 27 Millionen Euro entgangen sein.

Der Mann flog bei deiner Kontrolle des Steuerlagers durch das Hauptzollamt im Juni 2021 auf. Dabei fanden die Beamten laut Staatsanwaltschaft eine nicht angemeldete Zigarettenfertigungsanlage sowie zwölf Millionen Zigaretten.

Bei einer sogenannten Bestandsaufnahme im Januar 2023 wurden weitere fast acht Millionen Zigaretten gefunden. Der Beschuldigte musste sich in dem Prozess vor dem Landgericht Cottbus wegen Steuerhinterziehung verantworten.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

Quecksilberverdacht in Paketzustellzentrum bei Rostock: Proben werden untersucht

Nach der Räumung eines Paketzustellzentrums in Mecklenburg-Vorpommern wegen eines Quecksilberverdachts ist das Gebäude im Ort Leizen zunächst weiter gesperrt geblieben. Spezialkräfte der Feuerwehr nahmen Proben eines möglicherweise gefährlichen Stoffs, wie die Polizei in Rostock am Mittwoch mitteilte. Die Proben seien zur Untersuchung in ein Labor nach Hamburg gebracht worden, das mit der Analyse begonnen habe.

Berlin: Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Schusswaffenhandels

Bei Durchsuchungen wegen des Verdachts auf illegalen Schusswaffenhandel hat die Berliner Polizei am Mittwochmorgen mehrere Menschen festgenommen. Zudem wurden zwei scharfe Schusswaffen samt Munition gefunden, wie die Beamten mitteilten. 300 Einsatzkräfte waren stadtweit im Einsatz.

Erste Urteile in Prozess um riesiges Waffenarsenal in Wuppertal gefallen

Im Prozess um ein ausgehobenes Arsenal mit zahlreichen Kriegswaffen in einem Haus in Remscheid in Nordrhein-Westfalen sind am Mittwoch vor dem Landgericht Wuppertal zwei Angeklagte zu Haftstrafen verurteilt worden. Ein 38-Jähriger erhielt dreieinhalb Jahre Haft, ein 35-Jähriger zweieinhalb Jahre, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Der Hauptangeklagte, dem die Staatsanwaltschaft den Besitz des Waffenarsenals vorwirft, steht weiterhin vor Gericht.

Absturz von Kampfjet auf US-Stützpunkt Spangdahlem: Ermittlungen zu Ursache laufen

Nach dem Absturz eines F-16-Kampfjets auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem in Rheinland-Pfalz ist die Ursache weiter unklar. Die Ermittlungen dazu liefen, teilte die US-Airbase am Dienstagabend mit. Der verunglückte Jet kehrte demnach von einem routinemäßigem Trainingsflug zurück.

Textgröße ändern: