Pallade Veneta - Diplomaten: Mehr als 300 Ägypter bei Hadsch in Saudi-Arabien gestorben

Diplomaten: Mehr als 300 Ägypter bei Hadsch in Saudi-Arabien gestorben


Diplomaten: Mehr als 300 Ägypter bei Hadsch in Saudi-Arabien gestorben
Diplomaten: Mehr als 300 Ägypter bei Hadsch in Saudi-Arabien gestorben / Foto: FADEL SENNA - AFP/Archiv

Bei der muslimischen Pilgerfahrt Hadsch in Saudi-Arabien sind wegen der extremen Hitze mehr als 300 Ägypter ums Leben gekommen. Lediglich einer der insgesamt 323 ägyptischen Toten sei kein Hitze-Opfer, sagten zwei arabische Diplomaten am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Nach einer AFP-Zählung stieg die Gesamtzahl der Toten beim Hadsch damit auf mindestens 577.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Diplomaten starben auch mindestens 60 Jordanier. Zuvor hatten bereits der Iran, Tunesien, Indonesien und der Senegal Tote gemeldet.

Der Hadsch ist eine der fünf Säulen des Islam. Er soll von jedem gesunden Muslim, der es sich leisten kann, mindestens einmal im Leben unternommen werden. Die Temperaturen in der Region waren in den vergangenen Tagen auf deutlich über 40 Grad Celsius gestiegen.

Viele der Rituale werden unter freiem Himmel und zu Fuß vollzogen, was vor allem für ältere Menschen eine Herausforderung ist. Saudi-Arabien machte zunächst keine Angaben zu Todesopfern während des diesjährigen Hadsch. Im vergangenen Jahr waren laut Behörden 10.000 Menschen behandelt worden, zehn Prozent davon hatten einen Hitzeschlag erlitten.

O.Pileggi--PV

Empfohlen

Berlin: Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Schusswaffenhandels

Bei Durchsuchungen wegen des Verdachts auf illegalen Schusswaffenhandel hat die Berliner Polizei am Mittwochmorgen mehrere Menschen festgenommen. Zudem wurden zwei scharfe Schusswaffen samt Munition gefunden, wie die Beamten mitteilten. 300 Einsatzkräfte waren stadtweit im Einsatz.

Erste Urteile in Prozess um riesiges Waffenarsenal in Wuppertal gefallen

Im Prozess um ein ausgehobenes Arsenal mit zahlreichen Kriegswaffen in einem Haus in Remscheid in Nordrhein-Westfalen sind am Mittwoch vor dem Landgericht Wuppertal zwei Angeklagte zu Haftstrafen verurteilt worden. Ein 38-Jähriger erhielt dreieinhalb Jahre Haft, ein 35-Jähriger zweieinhalb Jahre, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Der Hauptangeklagte, dem die Staatsanwaltschaft den Besitz des Waffenarsenals vorwirft, steht weiterhin vor Gericht.

Absturz von Kampfjet auf US-Stützpunkt Spangdahlem: Ermittlungen zu Ursache laufen

Nach dem Absturz eines F-16-Kampfjets auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem in Rheinland-Pfalz ist die Ursache weiter unklar. Die Ermittlungen dazu liefen, teilte die US-Airbase am Dienstagabend mit. Der verunglückte Jet kehrte demnach von einem routinemäßigem Trainingsflug zurück.

US-geführte Anti-Drogen-Initiative unterstützt Sanktionen gegen 24 kriminelle Netzwerke

US-Präsident Donald Trump hat die Mitglieder einer von den USA geführten Anti-Drogen-Initiative aufgerufen, Sanktionen gegen 24 kriminelle Netzwerke zu verhängen. "Ich fordere alle Nationen des 'Shield of America' auf, Drogenterroristen offiziell als gemeinsame Bedrohung für die Stabilität einzustufen", sagte Trump am Dienstag (Ortszeit) bei einem Treffen von Vertretern des Bündnisses am Rande der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York. 15 Mitglieder des Bündnisses stimmten Sanktionen gegen die kriminellen Netzwerke zu.

Textgröße ändern: