Pallade Veneta - Trump an evangelikale Christen: "Werde religiöse Freiheit aggressiv verteidigen"

Trump an evangelikale Christen: "Werde religiöse Freiheit aggressiv verteidigen"


Trump an evangelikale Christen: "Werde religiöse Freiheit aggressiv verteidigen"
Trump an evangelikale Christen: "Werde religiöse Freiheit aggressiv verteidigen" / Foto: Chris Kleponis - AFP

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat die gläubigen Christen im Land zum Urnengang bei der Wahl im November aufgerufen. "Evangelikale und Christen wählen nicht so oft wie sie sollten", sagte er am Samstag bei einer von der konservativen Nichtregierungsorganisation Faith and Freedom Coalition organisierten Konferenz. Im Falle einer Wiederwahl werde er "die religiöse Freiheit aggressiv verteidigen", versprach Trump.

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"Wir werden die Christen in unseren Schulen, unserer Armee, unserer Regierung, an unseren Arbeitsplätzen, in unseren Krankenhäusern und auf unseren öffentlichen Plätzen schützen", fügte er hinzu. Zudem versprach er eine "neue staatliche Arbeitsgruppe zur Bekämpfung anti-christlicher Vorurteile". Diese solle die "illegaler Diskriminierung, Belästigung und Verfolgung" von Christen in den USA untersuchen.

Die politische Linke wolle die konservativen Christen "zum Schweigen bringen", diese entmutigen und aus der Politik raushalten, sagte Trump weiter. "Sie wollen nicht, dass Sie wählen, deswegen müssen Sie wählen", fügte er hinzu.

Evangelikale Christen wählen überwiegend Trump. Sie spielten 2016 bei seiner Wahl zum Präsidenten eine wichtige Rolle und unterstützten ihn auch bei seiner zweiten, gescheiterten Kandidatur 2020. Weiße evangelikale Christen stellen etwa 14 Prozent der Wahlbevölkerung in den USA.

Trump hatte sich in der Vergangenheit als "stolzer Christ" bezeichnet, obwohl sein Image als Casinoeigentümer und Playboy nicht zum streng christlichen Milieu zu passen scheint. Er soll kein regelmäßiger Kirchgänger sein. Der evangelikalen Wählerschaft kam er unter anderem damit entgegen, dass er den Obersten Gerichtshof sehr konservativ besetzte, was zur Abschaffung des landesweiten Rechts auf Abtreibung führte.

Trump wird am Donnerstag im ersten TV-Duell des Wahlkampfes auf Amtsinhaber Joe Biden treffen.

E.Magrini--PV

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