Pallade Veneta - EM-Achtelfinale in Dortmund: Mann auf Stadiondach löst Polizeieinsatz aus

EM-Achtelfinale in Dortmund: Mann auf Stadiondach löst Polizeieinsatz aus


EM-Achtelfinale in Dortmund: Mann auf Stadiondach löst Polizeieinsatz aus
EM-Achtelfinale in Dortmund: Mann auf Stadiondach löst Polizeieinsatz aus / Foto: OZAN KOSE - AFP

Während des Achtelfinalspiels der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der Europameisterschaft der Männer hat die Polizei einen Mann festgenommen, der auf das Dach des Stadions in Dortmund geklettert war. Einsatzkräfte näherten sich dem Mann während der Begegnung zwischen Deutschland und Dänemark, "um einen sicheren Abtransport zu gewährleisten", wie die Polizei Dortmund am Samstag erklärte. Dafür leuchtete ein Polizeihubschrauber das Stadiondach aus.

Textgröße ändern:

Der Mann sei festgenommen worden, zu seiner Identität und seinem Motiv wurden zunächst keine Angaben gemacht. Es habe zu keinem Zeitpunkt Gefahr für andere Menschen bestanden, hieß es weiter.

Das Spiel musste wegen eines Gewitters in Dortmund vorübergehend unterbrochen worden. In der 35. Minute stoppte der englische Schiedsrichter Michael Oliver die Begegnung zwischen Deutschland und Dänemark, wie ein AFP-Reporter am Samstag vor Ort berichtete. Rund 25 Minuten später konnte die Partie wieder aufgenommen werden.

Auch mehrere Fanzonen wurden am Samstag wegen des Gewittertiefs mit starkem Regen und Hagel geschlossen. Schon vor eineinhalb Wochen kam es wegen ähnlicher Unwetter zur Schließung zentraler Fanzonen etwa in Düsseldorf, Berlin, Köln, Dortmund und Leipzig.

Deutschland wurde in den vergangenen Wochen immer wieder von teils schweren Unwettern getroffen. In der Nacht zum Freitag zog ein Gewittertief vom Südwesten über den Westen und die Mitte in Richtung Nordosten Deutschlands. Dabei waren schwere Gewitter, Hagel und Sturmböen möglich.

D.Vanacore--PV

Empfohlen

Besuch von Papst Leo in Frankreich: Friedensbotschaft für Europa

Es ist der erste Staatsbesuch eines Papstes in Frankreich seit 18 Jahren: Papst Leo XIV. wird vom 25. bis 28. September in Paris, Lourdes und Metz erwartet. Der Umgang mit Missbrauch in der katholischen Kirche, das französische Sterbehilfe-Gesetz und eine politische Friedensbotschaft im Beisein europäischer Staats- und Regierungschefs prägen das Programm. Zur Messe auf der Pariser Place de la Concorde werden 600.000 Menschen erwartet.

Nach Tod von 15-Jährigem in Nordrhein-Westfalen: Tatverdächtige stellen sich

Nach dem Tod eines 15-Jährigen durch Messerstiche bei einer privaten Feier im nordrhein-westfälischen Marsberg haben sich die beiden gesuchten Tatverdächtigen am Dienstag der Polizei gestellt. Die nach früheren Angaben 22 und 23 Jahre alten Männer sollen am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden, wie die Polizei in Dortmund und die Staatsanwaltschaft Arnsberg mitteilten. Beide waren per Öffentlichkeitsfahndung gesucht worden.

Drohnenfund in Niedersachsen: Womöglich Sprengstoff in der Nähe entdeckt

Nach dem versuchten Anschlag mit einer Sprengstoffdrohne am Leipziger Flughafen rückt eine in der vergangenen Woche in Niedersachsen gefundene Drohne in den Fokus der Ermittler. Die Bundesanwaltschaft prüft bereits einen möglichen Zusammenhang zum Leipziger Vorfall. Jetzt zeigen Recherchen von "Süddeutscher Zeitung", NDR und WDR, dass Beamte Tage später nur wenige Meter von der Fundstelle entfernt auf verdächtiges Material stießen. Sie gehen derzeit davon aus, dass es sich um Sprengstoff handelt, wie der Rechercheverbund am Dienstag unter Berufung auf Sicherheitskreisen berichtete.

Österreichischer Investor Benko erneut verurteilt: Haftstrafe um sechs Monate erhöht

Der österreichische Investor René Benko ist in einem neu aufgerollten Prozess erneut wegen Betrugs verurteilt worden. Eine Schöffenkammer des Landgerichts Innsbruck sprach den 49-Jährigen am Dienstag wegen Schädigung seiner Gläubiger schuldig und erhöhte seine Haftstrafe von zwei auf zweieinhalb Jahre, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA mitteilte. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig.

Textgröße ändern: