Pallade Veneta - Totes Ehepaar in Mainzer Hotel: Bislang keine Ermittlungen gegen Dritte

Totes Ehepaar in Mainzer Hotel: Bislang keine Ermittlungen gegen Dritte


Totes Ehepaar in Mainzer Hotel: Bislang keine Ermittlungen gegen Dritte
Totes Ehepaar in Mainzer Hotel: Bislang keine Ermittlungen gegen Dritte / Foto: DANIEL REINHARDT - AFP/Archiv

Nach dem Fund von zwei Toten in einem Hotel in Mainz wird nicht gegen Dritte ermittelt. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei in der rheinland-pfälzischen Stadt am Montag mitteilten, läuft ein Todesermittlungsverfahren zur Klärung des Geschehens vom Freitag. Ein Verbrechen durch andere schlossen sie aus. "Ein Tatverdacht gegen Dritte richtet sich derzeit nicht", hieß es in der Mitteilung.

Textgröße ändern:

Einsatzkräfte der Polizei hatten am Freitag einen Mann und eine Frau mit tödlichen Verletzungen in einem Flur im ersten Stock des Hotels gefunden. Bei ihnen handelte es sich um ein Ehepaar im Alter von 26 und 30 Jahren. Beide waren laut Ermittlern weder Gäste des Hotels noch in Deutschland wohnhaft. Weitere Angaben zur Identität machten sie aber nicht.

Auch zur Art der tödlichen Verletzungen und weiteren Einzelheiten wollten sich die Ermittler am Montag nicht näher äußern. Laut Mitteilung sollen die Toten am Mittwoch von Rechtsmedizinern obduziert werden. Weder gegen den Mann noch die Frau lägen "polizeiliche Erkenntnisse" vor, hieß es.

Der Fund der beiden verletzten Menschen, von denen einer bei Eintreffen der Polizei bereits tot war und der andere wenig später starb, hatte einen Großeinsatz ausgelöst. Aufgrund der zunächst unklaren Lage brachten Einsatzkräfte rund 130 Gäste aus dem Hotel, auch Spezialeinsatzkommandos waren beteiligt.

D.Vanacore--PV

Empfohlen

Besuch von Papst Leo in Frankreich: Friedensbotschaft für Europa

Es ist der erste Staatsbesuch eines Papstes in Frankreich seit 18 Jahren: Papst Leo XIV. wird vom 25. bis 28. September in Paris, Lourdes und Metz erwartet. Der Umgang mit Missbrauch in der katholischen Kirche, das französische Sterbehilfe-Gesetz und eine politische Friedensbotschaft im Beisein europäischer Staats- und Regierungschefs prägen das Programm. Zur Messe auf der Pariser Place de la Concorde werden 600.000 Menschen erwartet.

Nach Tod von 15-Jährigem in Nordrhein-Westfalen: Tatverdächtige stellen sich

Nach dem Tod eines 15-Jährigen durch Messerstiche bei einer privaten Feier im nordrhein-westfälischen Marsberg haben sich die beiden gesuchten Tatverdächtigen am Dienstag der Polizei gestellt. Die nach früheren Angaben 22 und 23 Jahre alten Männer sollen am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden, wie die Polizei in Dortmund und die Staatsanwaltschaft Arnsberg mitteilten. Beide waren per Öffentlichkeitsfahndung gesucht worden.

Drohnenfund in Niedersachsen: Womöglich Sprengstoff in der Nähe entdeckt

Nach dem versuchten Anschlag mit einer Sprengstoffdrohne am Leipziger Flughafen rückt eine in der vergangenen Woche in Niedersachsen gefundene Drohne in den Fokus der Ermittler. Die Bundesanwaltschaft prüft bereits einen möglichen Zusammenhang zum Leipziger Vorfall. Jetzt zeigen Recherchen von "Süddeutscher Zeitung", NDR und WDR, dass Beamte Tage später nur wenige Meter von der Fundstelle entfernt auf verdächtiges Material stießen. Sie gehen derzeit davon aus, dass es sich um Sprengstoff handelt, wie der Rechercheverbund am Dienstag unter Berufung auf Sicherheitskreisen berichtete.

Österreichischer Investor Benko erneut verurteilt: Haftstrafe um sechs Monate erhöht

Der österreichische Investor René Benko ist in einem neu aufgerollten Prozess erneut wegen Betrugs verurteilt worden. Eine Schöffenkammer des Landgerichts Innsbruck sprach den 49-Jährigen am Dienstag wegen Schädigung seiner Gläubiger schuldig und erhöhte seine Haftstrafe von zwei auf zweieinhalb Jahre, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA mitteilte. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig.

Textgröße ändern: