Pallade Veneta - Messerangriff von München: Tatverdächtiger vorläufig in psychiatrischer Klinik

Messerangriff von München: Tatverdächtiger vorläufig in psychiatrischer Klinik


Messerangriff von München: Tatverdächtiger vorläufig in psychiatrischer Klinik
Messerangriff von München: Tatverdächtiger vorläufig in psychiatrischer Klinik / Foto: Tobias Schwarz - AFP/Archiv

Nach einem Messerangriff in München mit zwei Verletzten soll der Tatverdächtige vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden. Die Generalstaatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen gegen den 40-Jährigen, wie sie am Mittwoch mitteilte. Er soll im Stadtteil Pasing zwei Männer mit Stichen in den Oberkörper und den Hals verletzt haben.

Textgröße ändern:

Der Generalstaatsanwaltschaft zufolge besteht der Verdacht auf Hasskriminalität. Es gebe Anhaltspunkte dafür, dass der Beschuldigte die Tat aus einer muslimfeindlichen Gesinnung heraus begangen haben könnte. Verletzt wurden ein 18- und ein 25-Jähriger. Beide kamen ins Krankenhaus. Der jüngere konnte es inzwischen wieder verlassen, wie es weiter hieß. Der ältere werde weiter stationär in der Klinik behandelt, seine Verletzungen seien aber nicht lebensbedrohlich.

Der Verdächtige hatte sich noch am Tatort widerstandslos festnehmen lassen. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung in zwei Fällen. Eine vorläufige Begutachtung des Beschuldigten habe aber ergeben, dass dessen Schuldfähigkeit während der Tat wohl aufgehoben gewesen sei, hieß es.

Das Münchner Amtsgericht habe auf den Antrag der Staatsanwaltschaft München I darum die vorläufige Unterbringung in der Psychiatrie angeordnet. Zum genauen Ablauf der Tat und zum Motiv werde noch ermittelt.

A.Fallone--PV

Empfohlen

Besuch von Papst Leo in Frankreich: Friedensbotschaft für Europa

Es ist der erste Staatsbesuch eines Papstes in Frankreich seit 18 Jahren: Papst Leo XIV. wird vom 25. bis 28. September in Paris, Lourdes und Metz erwartet. Der Umgang mit Missbrauch in der katholischen Kirche, das französische Sterbehilfe-Gesetz und eine politische Friedensbotschaft im Beisein europäischer Staats- und Regierungschefs prägen das Programm. Zur Messe auf der Pariser Place de la Concorde werden 600.000 Menschen erwartet.

Nach Tod von 15-Jährigem in Nordrhein-Westfalen: Tatverdächtige stellen sich

Nach dem Tod eines 15-Jährigen durch Messerstiche bei einer privaten Feier im nordrhein-westfälischen Marsberg haben sich die beiden gesuchten Tatverdächtigen am Dienstag der Polizei gestellt. Die nach früheren Angaben 22 und 23 Jahre alten Männer sollen am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden, wie die Polizei in Dortmund und die Staatsanwaltschaft Arnsberg mitteilten. Beide waren per Öffentlichkeitsfahndung gesucht worden.

Drohnenfund in Niedersachsen: Womöglich Sprengstoff in der Nähe entdeckt

Nach dem versuchten Anschlag mit einer Sprengstoffdrohne am Leipziger Flughafen rückt eine in der vergangenen Woche in Niedersachsen gefundene Drohne in den Fokus der Ermittler. Die Bundesanwaltschaft prüft bereits einen möglichen Zusammenhang zum Leipziger Vorfall. Jetzt zeigen Recherchen von "Süddeutscher Zeitung", NDR und WDR, dass Beamte Tage später nur wenige Meter von der Fundstelle entfernt auf verdächtiges Material stießen. Sie gehen derzeit davon aus, dass es sich um Sprengstoff handelt, wie der Rechercheverbund am Dienstag unter Berufung auf Sicherheitskreisen berichtete.

Österreichischer Investor Benko erneut verurteilt: Haftstrafe um sechs Monate erhöht

Der österreichische Investor René Benko ist in einem neu aufgerollten Prozess erneut wegen Betrugs verurteilt worden. Eine Schöffenkammer des Landgerichts Innsbruck sprach den 49-Jährigen am Dienstag wegen Schädigung seiner Gläubiger schuldig und erhöhte seine Haftstrafe von zwei auf zweieinhalb Jahre, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA mitteilte. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig.

Textgröße ändern: