Pallade Veneta - Zwei Deutsche nach Absturz von Gletschereis am Mont Blanc vermisst

Zwei Deutsche nach Absturz von Gletschereis am Mont Blanc vermisst


Zwei Deutsche nach Absturz von Gletschereis am Mont Blanc vermisst
Zwei Deutsche nach Absturz von Gletschereis am Mont Blanc vermisst / Foto: OLIVIER CHASSIGNOLE - AFP/Archiv

Nach dem Absturz eines Eisblocks im Mont-Blanc-Massiv werden zwei Deutsche vermisst. Dies teilte die französische Gebirgspolizei in Chamonix am Montagabend mit. Die beiden 30- und 39-Jährigen hätten die Nacht in einer Hütte verbracht und würden nun vermisst. Zuvor hatten die französischen Behörden mitgeteilt, dass bei dem Absturz des Eisblocks ein Bergsteiger getötet und vier weitere verletzt worden seien.

Textgröße ändern:

Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts (AA) in Berlin sagte auf Nachfrage der AFP: "Das kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bestätigen." Das AA stehe mit den französischen Behörden in Kontakt.

Das Unglück ereignete sich den französischen Behörden zufolge am frühen Montagmorgen in etwa 4100 Metern Höhe. Ein sogenannter Sérac - ein Gletschereis-Turm - habe sich gelöst und sei nach unten gestürzt. Zum Zeitpunkt des Absturzes des Eisblocks befanden sich demnach 15 Menschen im Gefahrengebiet.

O.Merendino--PV

Empfohlen

Nach Tod von 15-Jährigem in Nordrhein-Westfalen: Tatverdächtige stellen sich

Nach dem Tod eines 15-Jährigen durch Messerstiche bei einer privaten Feier im nordrhein-westfälischen Marsberg haben sich die beiden gesuchten Tatverdächtigen am Dienstag der Polizei gestellt. Die nach früheren Angaben 22 und 23 Jahre alten Männer sollen am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden, wie die Polizei in Dortmund und die Staatsanwaltschaft Arnsberg mitteilten. Beide waren per Öffentlichkeitsfahndung gesucht worden.

Drohnenfund in Niedersachsen: Womöglich Sprengstoff in der Nähe entdeckt

Nach dem versuchten Anschlag mit einer Sprengstoffdrohne am Leipziger Flughafen rückt eine in der vergangenen Woche in Niedersachsen gefundene Drohne in den Fokus der Ermittler. Die Bundesanwaltschaft prüft bereits einen möglichen Zusammenhang zum Leipziger Vorfall. Jetzt zeigen Recherchen von "Süddeutscher Zeitung", NDR und WDR, dass Beamte Tage später nur wenige Meter von der Fundstelle entfernt auf verdächtiges Material stießen. Sie gehen derzeit davon aus, dass es sich um Sprengstoff handelt, wie der Rechercheverbund am Dienstag unter Berufung auf Sicherheitskreisen berichtete.

Österreichischer Investor Benko erneut verurteilt: Haftstrafe um sechs Monate erhöht

Der österreichische Investor René Benko ist in einem neu aufgerollten Prozess erneut wegen Betrugs verurteilt worden. Eine Schöffenkammer des Landgerichts Innsbruck sprach den 49-Jährigen am Dienstag wegen Schädigung seiner Gläubiger schuldig und erhöhte seine Haftstrafe von zwei auf zweieinhalb Jahre, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA mitteilte. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig.

Republikanischer US-Senator fordert Untersuchung von Hochzeitsfeier von Trumps Sohn

Der republikanische US-Senator John Curtis will die von einem russischen Geschäftsmann bezahlten Hochzeitsfeierlichkeiten von Donald Trumps ältestem Sohn parlamentarisch untersuchen lassen. In einem Brief an die Vorsitzenden des Justizausschusses des Senats verlangte der Senator aus Utah am Dienstag Aufklärung darüber, ob die Präsidentenfamilie ihre politische Macht für private Geschäfte missbraucht hat. Zu diesem Zweck solle Donald Trump Jr. vorgeladen werden.

Textgröße ändern: