Pallade Veneta - Vier Männer aus Maßregelvollzug in Bayern geflohen

Vier Männer aus Maßregelvollzug in Bayern geflohen


Vier Männer aus Maßregelvollzug in Bayern geflohen
Vier Männer aus Maßregelvollzug in Bayern geflohen / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

In Bayern sind vier Männer aus einem Krankenhaus des Maßregelvollzugs geflohen. Wie die Polizei mitteilte, entkamen die Männer im Alter von 27 bis 31 Jahren am Samstagabend aus dem Bezirkskrankenhaus Straubing. Die Polizei leitete nach eigenen Angaben "umfangreiche Fahndungsmaßnahmen" ein und suchte im Großraum Straubing mit einem Großaufgebot nach den Männern. Dabei kamen auch ein Polizeihubschrauber und Suchhunde zum Einsatz.

Textgröße ändern:

Die vier Patienten hätten zunächst einen Mitarbeiter der Klinik bedroht und attackiert, um eine Öffnung der Pforte zu erzwingen, teilte die Polizei mit. Der Mitarbeiter sei nach Öffnung des Haupteinganges sofort freigelassen worden, die vier Patienten seien zu Fuß in Richtung Alburg geflüchtet. Der Mitarbeiter wurde zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

"Die vier Flüchtigen sind als gefährlich einzuschätzen", warnte die Polizei, die in der Nacht Fotos und Beschreibungen der Männer veröffentlichte. Sie riet Autofahrern, keine Anhalter mitzunehmen, und rief dazu auf, sich den Flüchtigen nicht zu nähern und stattdessen den Notruf 110 zu wählen.

Das Bezirkskrankenhaus Straubing ist eine Fachklinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie und im Regierungsbezirk Niederbayern für den Maßregelvollzug zuständig. Im Maßregelvollzug werden psychisch kranke und suchtkranke Straftäterinnen und Straftäter untergebracht.

A.Fallone--PV

Empfohlen

Nach Tod von 15-Jährigem in Nordrhein-Westfalen: Tatverdächtige stellen sich

Nach dem Tod eines 15-Jährigen durch Messerstiche bei einer privaten Feier im nordrhein-westfälischen Marsberg haben sich die beiden gesuchten Tatverdächtigen am Dienstag der Polizei gestellt. Die nach früheren Angaben 22 und 23 Jahre alten Männer sollen am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden, wie die Polizei in Dortmund und die Staatsanwaltschaft Arnsberg mitteilten. Beide waren per Öffentlichkeitsfahndung gesucht worden.

Drohnenfund in Niedersachsen: Womöglich Sprengstoff in der Nähe entdeckt

Nach dem versuchten Anschlag mit einer Sprengstoffdrohne am Leipziger Flughafen rückt eine in der vergangenen Woche in Niedersachsen gefundene Drohne in den Fokus der Ermittler. Die Bundesanwaltschaft prüft bereits einen möglichen Zusammenhang zum Leipziger Vorfall. Jetzt zeigen Recherchen von "Süddeutscher Zeitung", NDR und WDR, dass Beamte Tage später nur wenige Meter von der Fundstelle entfernt auf verdächtiges Material stießen. Sie gehen derzeit davon aus, dass es sich um Sprengstoff handelt, wie der Rechercheverbund am Dienstag unter Berufung auf Sicherheitskreisen berichtete.

Österreichischer Investor Benko erneut verurteilt: Haftstrafe um sechs Monate erhöht

Der österreichische Investor René Benko ist in einem neu aufgerollten Prozess erneut wegen Betrugs verurteilt worden. Eine Schöffenkammer des Landgerichts Innsbruck sprach den 49-Jährigen am Dienstag wegen Schädigung seiner Gläubiger schuldig und erhöhte seine Haftstrafe von zwei auf zweieinhalb Jahre, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA mitteilte. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig.

Republikanischer US-Senator fordert Untersuchung von Hochzeitsfeier von Trumps Sohn

Der republikanische US-Senator John Curtis will die von einem russischen Geschäftsmann bezahlten Hochzeitsfeierlichkeiten von Donald Trumps ältestem Sohn parlamentarisch untersuchen lassen. In einem Brief an die Vorsitzenden des Justizausschusses des Senats verlangte der Senator aus Utah am Dienstag Aufklärung darüber, ob die Präsidentenfamilie ihre politische Macht für private Geschäfte missbraucht hat. Zu diesem Zweck solle Donald Trump Jr. vorgeladen werden.

Textgröße ändern: