Pallade Veneta - Schüsse aus vorbeifahrendem Auto: Verdächtiger nach Tat in Zingst festgenommen

Schüsse aus vorbeifahrendem Auto: Verdächtiger nach Tat in Zingst festgenommen


Schüsse aus vorbeifahrendem Auto: Verdächtiger nach Tat in Zingst festgenommen
Schüsse aus vorbeifahrendem Auto: Verdächtiger nach Tat in Zingst festgenommen / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Rund eineinhalb Wochen nach Schüssen auf eine Menschengruppe aus einem vorbeifahrenden Auto in Zingst an der Ostsee hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 22-Jährige aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wird dringend verdächtigt, die Schüsse abgegeben zu haben, wie die Polizei in Stralsund am Montag mitteilte. Der Mann sollte noch am Montag in Untersuchungshaft genommen werden.

Textgröße ändern:

Ein Richter des Amtsgerichts Stralsund erließ demnach am Montag Haftbefehl. Angaben zu den Hintergründen der Tat machten die Beamten aus "ermittlungstaktischer Sicht" nicht. Die Ermittlungen wegen Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts dauerten an.

Die Schüsse waren in der Nacht zum 9. August abgegeben worden. Ein 25-Jähriger und ein weiterer bei der Tat verletzter 24-Jähriger mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. Lebensgefahr bestand zuletzt nicht mehr. Im Rahmen der Ermittlungen gab es nach Polizeiangaben in der Folge mehrere Durchsuchungen, wobei auch Spezialkräfte im Einsatz waren.

L.Barone--PV

Empfohlen

Nach Tod von 15-Jährigem in Nordrhein-Westfalen: Tatverdächtige stellen sich

Nach dem Tod eines 15-Jährigen durch Messerstiche bei einer privaten Feier im nordrhein-westfälischen Marsberg haben sich die beiden gesuchten Tatverdächtigen am Dienstag der Polizei gestellt. Die nach früheren Angaben 22 und 23 Jahre alten Männer sollen am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden, wie die Polizei in Dortmund und die Staatsanwaltschaft Arnsberg mitteilten. Beide waren per Öffentlichkeitsfahndung gesucht worden.

Drohnenfund in Niedersachsen: Womöglich Sprengstoff in der Nähe entdeckt

Nach dem versuchten Anschlag mit einer Sprengstoffdrohne am Leipziger Flughafen rückt eine in der vergangenen Woche in Niedersachsen gefundene Drohne in den Fokus der Ermittler. Die Bundesanwaltschaft prüft bereits einen möglichen Zusammenhang zum Leipziger Vorfall. Jetzt zeigen Recherchen von "Süddeutscher Zeitung", NDR und WDR, dass Beamte Tage später nur wenige Meter von der Fundstelle entfernt auf verdächtiges Material stießen. Sie gehen derzeit davon aus, dass es sich um Sprengstoff handelt, wie der Rechercheverbund am Dienstag unter Berufung auf Sicherheitskreisen berichtete.

Österreichischer Investor Benko erneut verurteilt: Haftstrafe um sechs Monate erhöht

Der österreichische Investor René Benko ist in einem neu aufgerollten Prozess erneut wegen Betrugs verurteilt worden. Eine Schöffenkammer des Landgerichts Innsbruck sprach den 49-Jährigen am Dienstag wegen Schädigung seiner Gläubiger schuldig und erhöhte seine Haftstrafe von zwei auf zweieinhalb Jahre, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA mitteilte. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig.

Republikanischer US-Senator fordert Untersuchung von Hochzeitsfeier von Trumps Sohn

Der republikanische US-Senator John Curtis will die von einem russischen Geschäftsmann bezahlten Hochzeitsfeierlichkeiten von Donald Trumps ältestem Sohn parlamentarisch untersuchen lassen. In einem Brief an die Vorsitzenden des Justizausschusses des Senats verlangte der Senator aus Utah am Dienstag Aufklärung darüber, ob die Präsidentenfamilie ihre politische Macht für private Geschäfte missbraucht hat. Zu diesem Zweck solle Donald Trump Jr. vorgeladen werden.

Textgröße ändern: