Pallade Veneta - Polizei in Baden-Württemberg birgt nach Jahrzehnten Auto mit Knochen aus Rhein

Polizei in Baden-Württemberg birgt nach Jahrzehnten Auto mit Knochen aus Rhein


Polizei in Baden-Württemberg birgt nach Jahrzehnten Auto mit Knochen aus Rhein
Polizei in Baden-Württemberg birgt nach Jahrzehnten Auto mit Knochen aus Rhein / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Polizeitaucher in Baden-Württemberg haben ein Auto mit menschlichen Knochen aus dem Rhein geborgen, das dort möglicherweise vor 38 Jahren versank. Ein Angler entdeckte den Wagen in der vergangenen Woche unter Wasser, wie die Polizei in Offenburg am Donnerstag mitteilte. Seine Angel war hängengeblieben - er tauchte ihr nach und fand das Fahrzeug.

Textgröße ändern:

Als Polizeitaucher das Auto am Mittwoch bargen, fanden sie im Innern augenscheinlich männliche Knochen. Ersten Erkenntnissen zufolge könnten sich diese bereits seit 1986 im Wasser befunden haben. Die Ermittler vermuten einen Zusammenhang mit einer Vermisstensache aus jenem Jahr. Anhaltspunkte für ein Gewaltdelikt gab es den Angaben zufolge zunächst nicht.

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Razzia in Wohnort von Verdächtigem im Westjordanland nach tödlichem Angriff auf jüdischen Siedler

Nach einem tödlichen Angriff auf einen jüdischen Siedler im Westjordanland haben israelische Sicherheitskräfte im Heimatort des Tatverdächtigen nach palästinensischen Angaben eine Razzia ausgeführt und dutzende Menschen in Gewahrsam genommen. Im Ort Biddu nordwestlich von Jerusalem sei am frühen Montagmorgen eine "großangelegte Verhaftungskampagne" ausgeführt worden, erklärte die zuständige palästinensische Behörde. Diese habe sich gegen "dutzende junger Männer gerichtet".

Junger IS-Anhänger soll Gewalttat geplant haben: Prozess in Bremen begonnen

Vor dem Landgericht Bremen hat am Montag ein Prozess gegen mutmaßlichen IS-Anhänger wegen Planung einer staatsgefährdenden Gewalttat begonnen. Zum Auftakt wurde die Anklage verlesen, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Die Staatsanwaltschaft wirft dem zur Tatzeit 20-jährigen Angeklagten vor, sich 2025 der Dschihadistenmiliz Islamischen Staat (IS) angeschlossen zu haben und in Syrien an Waffen ausgebildet worden zu sein.

Gericht: Verein Jüdische Stimme darf weiter vorläufig als extremistisch eingestuft werden

Der Verein Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost darf laut einer Gerichtsentscheidung im Verfassungsschutzbericht 2024 des Bundesinnenministeriums vorläufig weiterhin als "gesichert extremistisch" eingestuft werden. Das entschied das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg am Montag laut Mitteilung. Der Verein zeige Bestrebungen, die aus Sicht des Gerichts gegen den Gedanken der Völkerverständigung gerichtet seien oder auswärtige Belange Deutschlands gefährden könnten.

Prozess gegen IS-Rückkehrerin in Berlin begonnen

In Berlin muss sich seit Montag eine IS-Rückkehrerin vor Gericht verantworten. Die heute 35-Jährige soll sich laut Anklage der Berliner Generalstaatsanwaltschaft im Jahr 2014 in Syrien der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen haben. Bei ihrer Rückkehr nach Deutschland im April 2026 wurde sie am Flughafen BER festgenommen.

Textgröße ändern: