Pallade Veneta - Auf Laub ausgerutscht: Frau scheitert in München mit Klage auf Entschädigung

Auf Laub ausgerutscht: Frau scheitert in München mit Klage auf Entschädigung


Auf Laub ausgerutscht: Frau scheitert in München mit Klage auf Entschädigung
Auf Laub ausgerutscht: Frau scheitert in München mit Klage auf Entschädigung / Foto: JOEL SAGET - AFP/Archiv

Nach einem Ausrutscher auf herbstlichem Laub an einem U-Bahnhof in München ist eine Frau mit ihrer Klage auf Entschädigung gescheitert. Das Landgericht München I wies die Zivilklage auf Schmerzensgeld und Schadenersatz am Freitag ab, wie es am Montag mitteilte. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass die Betreiber der U-Bahnhöfe nicht verpflichtet seien, die Zugänge jederzeit komplett laubfrei zu halten.

Textgröße ändern:

Die Klägerin rutschte den Angaben zufolge auf einer Platte aus, die zu einer Rolltreppe in Richtung U-Bahnhof Arabellapark in München führte. Dabei verletzte sie sich am rechten Bein. Die Frau forderte Schmerzensgeld und Schadenersatz von der Münchner Verkehrsgesellschaft und den Stadtwerken.

Die Klägerin schilderte, der Zutritt zur Rolltreppe sei am Morgen des Unfalls sehr stark vonLaub bedeckt gewesen. Sie habe dem rutschigen Herbstlaub nicht ausweichen können, um auf die Rolltreppe zu gelangen. Die Klägerin argumentierte, dass die Reinigung der Zugänge der U-Bahnhöfe gerade bei schwierigen Wetter- und Saisonbedingungen nicht ausreichend gewesen sei.

Dies sahen die Verkehrsgesellschaft und die Stadtwerke laut Gericht anders. Es sei vielmehr ausreichend, dass die Bahnhöfe zweimal täglich kontrolliert und gereinigt würden. Vor allem sei ihnen nicht zumutbar, alle 96 U-Bahnhöfe im Münchner Stadtgebiet zeitgleich zu überprüfen. Der betroffene U-Bahnhof Arabellapark sei zuletzt am Abend des Vortags kontrolliert worden.

Das Gericht entschied, dass es ausreichend sei, dass die Bahnhöfe zweimal täglich kontrolliert und gereinigt würden. Demnach muss "ein zur Verkehrssicherung Verpflichteter nicht alle denkbaren Maßnahmen ergreifen", sondern nur solche, die ein umsichtiger und vernünftiger Mensch für notwendig halten würde. Besondere Witterungsbedingungen, die eine weitergehende Kontrolle oder Reinigung erfordert hätten, hätten am Unfalltag nicht vorgelegen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

H.Ercolani--PV

Empfohlen

Leiche in brennendem Auto in Bayern entdeckt - Besitzer schwerverletzt in der Nähe

In einem brennenden Auto auf einem Parkplatz in Bayern ist am Sonntag eine Leiche gefunden worden. In einem Wald in der Nähe fanden Einsatzkräfte den Besitzer des Wagens mit schweren Verletzungen, wie die Polizei in Straubing mitteilte. Zuvor hatten Angehörige ihn und seine von ihm getrennt lebende Frau als vermisst gemeldet.

Vermummte attackieren Polizei bei illegalem Tuningtreffen in Rheinland-Pfalz

Bei einem illegalen Tuningtreffen im rheinland-pfälzischen Wittlich haben Teilnehmer Polizisten und deren Autos angegriffen. Auf dem Gelände einer Firma fanden sich mehrere hundert Fahrzeuge und schätzungsweise mindestens 1000 Menschen ein, wie die Polizei Trier am Sonntag mitteilte. Als die Beamten dort ankamen, seien sie von Vermummten attackiert worden.

Auto prallt gegen Baum: 17-Jähriger stirbt bei Unfall in Bayern

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Bayern ist ein 17-Jähriger gestorben. Drei weitere junge Menschen wurden verletzt, wie die Polizei in Bayreuth am Sonntag mitteilte. Das von einem 18-Jährigen gefahrene Auto prallte demnach am frühen Samstagmorgen in der Nähe von Münchberg gegen einen Baum.

20-Jähriger soll in Bayern eigene Mutter getötet haben - Untersuchungshaft

Weil er seine eigene Mutter getötet haben soll, ist ein 20-Jähriger in Bayern in Untersuchungshaft genommen worden. Zu den Hintergründen der Tat wird weiter ermittelt, wie die Polizei in Nürnberg am Sonntag mitteilte. Der Mann war am Freitag festgenommen worden.

Textgröße ändern: