Pallade Veneta - Messerangreifer in Regionalzug in Nordrhein-Westfalen wahrscheinlich psychisch krank

Messerangreifer in Regionalzug in Nordrhein-Westfalen wahrscheinlich psychisch krank


Messerangreifer in Regionalzug in Nordrhein-Westfalen wahrscheinlich psychisch krank
Messerangreifer in Regionalzug in Nordrhein-Westfalen wahrscheinlich psychisch krank / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Der Mann, der am Freitag in einem Regionalzug in Nordrhein-Westfalen mit einem Messer auf mehrere Menschen eingestochen und drei von ihnen verletzt hat, ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft Aachen psychisch krank. Ursache für den Angriff sei "mit großer Wahrscheinlichkeit ein psychotisches Erlebnis", teilte die Staatsanwaltschaft am Samstag mit. Das Amtsgericht Aachen habe die vorläufige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet.

Textgröße ändern:

Der 31-Jährige hatte am Freitagmorgen im Regionalexpress von Düsseldorf nach Aachen kurz nach dem Halt in Herzogenrath versucht, den Zug zu verlassen. Als ihm das nicht gelang, schlug er einem Passagier unvermittelt mit der Faust ins Gesicht, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Anschließend habe er ein Küchenmesser gezogen und damit wahllos um sich gestochen. Ein aus Nigeria stammender Mann, selbst verletzt, habe den Angreifer zu Boden gebracht und entwaffnet. Weitere Passagiere, unter ihnen ein Bundespolizist auf dem Weg zur Arbeit, kamen zur Hilfe.

Verletzt wurden drei Passagiere, allerdings nicht lebensgefährlich, wie die Staatsanwaltschaft weiter mitteilte. Die Unterbringung in der psychiatrischen Klinik sei wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des versuchten Heimtückemordes angeordnet worden.

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Millionendiebstahl aus Schließfächern in Berlin: Weiterer Mittäter verurteilt

Vier Jahre nach einem spektakulären Diebstahl von Schmuck, Uhren und Bargeld in Millionenhöhe aus einer Schließfachanlage in Berlin ist ein weiterer Mittäter zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Berlin sprach den 38-Jährigen am Montag des Diebstahls mit Waffen schuldig. Außerdem ordnete es die Einziehung von Taterträgen in Höhe von 60.000 Euro an.

Zahl unerlaubter Einreisen im September weiter gesunken

Die Zahl unerlaubter Einreisen an den deutschen Grenzen ist im September weiter gesunken. Wie die Bundespolizei am Montag in Potsdam mitteilte, versuchten im vergangenen Monat 3268 Menschen, ohne gültige Papiere nach Deutschland einzureisen. Dies waren rund 23 Prozent weniger als im August und 34 Prozent weniger als im September 2025. Es ist zudem der niedrigste Stand seit über fünf Jahren: Geringere Werte gab es zum letzten Mal 2021.

Iran-Sanktionen: Hotel darf nicht mit eingefrorenen Geldern weiterbetrieben werden

Wegen der Iran-Sanktionen eingefrorene Gelder eines Luxushotels bei Frankfurt am Main dürfen einem Gerichtsbeschluss zufolge nicht für den Weiterbetrieb des Hauses verwendet werden. Das entschied das Verwaltungsgericht Köln am Freitag und wies damit einen Eilantrag des Insolvenzverwalter ab, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte.

Nürnberg: 17-Jähriger Rollerfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Linienbus

In Nürnberg ist ein 17-jähriger Rollerfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Linienbus ums Leben gekommen. Der Jugendliche war am Sonntagabend im Stadtgebiet unterwegs und hatte ein 16-jähriges Mädchen auf dem Motorroller mit dabei, wie die Polizei in der Nacht zum Montag mitteilte. Als der entgegenkommende Bus abbiegen wollte, kam es aus zunächst unklarer Ursache zum Zusammenstoß.

Textgröße ändern: