Pallade Veneta - 20-Jähriger nach tödlicher Fluchtfahrt wegen fahrlässiger Tötung verurteilt

20-Jähriger nach tödlicher Fluchtfahrt wegen fahrlässiger Tötung verurteilt


20-Jähriger nach tödlicher Fluchtfahrt wegen fahrlässiger Tötung verurteilt
20-Jähriger nach tödlicher Fluchtfahrt wegen fahrlässiger Tötung verurteilt / Foto: LOIC VENANCE - AFP/Archiv

Im Fall einer durch einen vor der Polizei fliehenden Raser getöteten Fußgängerin hat das Landgericht im baden-württembergischen Baden-Baden von einer von der Staatsanwaltschaft geforderten Verurteilung wegen Mordes abgesehen. Das Gericht verurteilte den zur Tatzeit 20-jährigen Fahrer am Mittwoch wegen fahrlässiger Tötung in Tateinheit mit vorsätzlichem Fahren ohne Fahrerlaubnis und anderen Delikten zu einer Jugendstrafe von dreieinhalb Jahren. Außerdem darf der Mann vor Ablauf von drei Jahren keinen Führerschein machen.

Textgröße ändern:

Die Staatsanwaltschaft forderte in dem Prozess eine Verurteilung nach Erwachsenenstrafrecht wegen Mordes. Die Verteidigung plädierte dagegen für eine Verurteilung nach Jugendstrafrecht - dem folgte das Gericht.

Es verurteilte den Angeklagten außerdem, dem Witwer der Getöteten 30.000 Euro Schmerzensgeld zu zahlen. Der Mann soll zudem ein Hinterbliebenengeld in Höhe von 10.000 Euro bekommen, die beiden Söhne der Getöteten sollen jeweils 5000 Euro erhalten, in allen Fällen zuzüglich Zinsen. Darüber hinaus soll der Angeklagte rund 10.000 Euro Schadenersatz zahlen. Der Haftbefehl gegen den Verurteilten blieb in Vollzug.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Fahrer im Januar nachmittags nach dem Konsum von Cannabis ohne Führerschein durch Gaggenau gefahren war. Als die Polizei ihn kontrollieren wollte, habe er sich zur Flucht entschieden und stark auf mehr als hundert Stundenkilometer beschleunigt. Beim Abbiegen habe er die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und auf dem Fußgängerweg die Frau erfasst, die dadurch schwerste Verletzungen erlitt und wenige Wochen später starb.

F.Abruzzese--PV

Empfohlen

Leiche in brennendem Auto in Bayern entdeckt - Besitzer schwerverletzt in der Nähe

In einem brennenden Auto auf einem Parkplatz in Bayern ist am Sonntag eine Leiche gefunden worden. In einem Wald in der Nähe fanden Einsatzkräfte den Besitzer des Wagens mit schweren Verletzungen, wie die Polizei in Straubing mitteilte. Zuvor hatten Angehörige ihn und seine von ihm getrennt lebende Frau als vermisst gemeldet.

Vermummte attackieren Polizei bei illegalem Tuningtreffen in Rheinland-Pfalz

Bei einem illegalen Tuningtreffen im rheinland-pfälzischen Wittlich haben Teilnehmer Polizisten und deren Autos angegriffen. Auf dem Gelände einer Firma fanden sich mehrere hundert Fahrzeuge und schätzungsweise mindestens 1000 Menschen ein, wie die Polizei Trier am Sonntag mitteilte. Als die Beamten dort ankamen, seien sie von Vermummten attackiert worden.

Auto prallt gegen Baum: 17-Jähriger stirbt bei Unfall in Bayern

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Bayern ist ein 17-Jähriger gestorben. Drei weitere junge Menschen wurden verletzt, wie die Polizei in Bayreuth am Sonntag mitteilte. Das von einem 18-Jährigen gefahrene Auto prallte demnach am frühen Samstagmorgen in der Nähe von Münchberg gegen einen Baum.

20-Jähriger soll in Bayern eigene Mutter getötet haben - Untersuchungshaft

Weil er seine eigene Mutter getötet haben soll, ist ein 20-Jähriger in Bayern in Untersuchungshaft genommen worden. Zu den Hintergründen der Tat wird weiter ermittelt, wie die Polizei in Nürnberg am Sonntag mitteilte. Der Mann war am Freitag festgenommen worden.

Textgröße ändern: