Pallade Veneta - Tödliche Gasexplosion in Bochum: Strafe für verantwortlichen Bauarbeiter reduziert

Tödliche Gasexplosion in Bochum: Strafe für verantwortlichen Bauarbeiter reduziert


Tödliche Gasexplosion in Bochum: Strafe für verantwortlichen Bauarbeiter reduziert
Tödliche Gasexplosion in Bochum: Strafe für verantwortlichen Bauarbeiter reduziert / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Im Verfahren um eine Gasexplosion in einem Wohnhaus in Bochum mit einer Toten ist die ursprünglich verhängte Strafe für den verantwortlichen Bauarbeiter reduziert worden. Das Landgericht Bochum legte eine Strafe von zwei Jahren auf Bewährung fest, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag mitteilte.

Textgröße ändern:

Ursprünglich hatte das Landgericht Bochum den Mann wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und wegen des fahrlässigen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion zu einer Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt. Der Bundesgerichtshof bestätigte daraufhin den Schuldspruch an sich, verwies das Verfahren wegen eines Rechtsfehlers jedoch zurück an das Landgericht Bochum, das neu über die Strafe entscheiden musste.

Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen Mitarbeiter einer Tiefbaufirma. Bei der Verlegung einer Glasfaserleitung beschädigte er im Januar 2023 eine Erdgasleitung. Entgegen seiner Sorgfaltspflicht und in Kenntnis der Risiken hatte er die sich kreuzenden Leitungen zuvor nicht händisch freigelegt. Außerdem informierte er nicht den Netzbetreiber, obwohl sein Kollege kurzzeitig Gasgeruch wahrnahm.

Durch das Leck in der Leitung trat mindestens zwölf Stunden lang Gas aus und drang in den Keller des nahen Wohnhauses. Dort bildete sich ein zündfähiges Gas-Luft-Gemisch, wodurch es am 10. Januar 2023 zu einer Explosion kam. Dabei stürzte das Wohnhaus komplett ein. Eine 61-jährige Anwohnerin starb, ein 35-Jähriger wurde verletzt.

S.Urciuoli--PV

Empfohlen

Leiche in brennendem Auto in Bayern entdeckt - Besitzer schwerverletzt in der Nähe

In einem brennenden Auto auf einem Parkplatz in Bayern ist am Sonntag eine Leiche gefunden worden. In einem Wald in der Nähe fanden Einsatzkräfte den Besitzer des Wagens mit schweren Verletzungen, wie die Polizei in Straubing mitteilte. Zuvor hatten Angehörige ihn und seine von ihm getrennt lebende Frau als vermisst gemeldet.

Vermummte attackieren Polizei bei illegalem Tuningtreffen in Rheinland-Pfalz

Bei einem illegalen Tuningtreffen im rheinland-pfälzischen Wittlich haben Teilnehmer Polizisten und deren Autos angegriffen. Auf dem Gelände einer Firma fanden sich mehrere hundert Fahrzeuge und schätzungsweise mindestens 1000 Menschen ein, wie die Polizei Trier am Sonntag mitteilte. Als die Beamten dort ankamen, seien sie von Vermummten attackiert worden.

Auto prallt gegen Baum: 17-Jähriger stirbt bei Unfall in Bayern

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Bayern ist ein 17-Jähriger gestorben. Drei weitere junge Menschen wurden verletzt, wie die Polizei in Bayreuth am Sonntag mitteilte. Das von einem 18-Jährigen gefahrene Auto prallte demnach am frühen Samstagmorgen in der Nähe von Münchberg gegen einen Baum.

20-Jähriger soll in Bayern eigene Mutter getötet haben - Untersuchungshaft

Weil er seine eigene Mutter getötet haben soll, ist ein 20-Jähriger in Bayern in Untersuchungshaft genommen worden. Zu den Hintergründen der Tat wird weiter ermittelt, wie die Polizei in Nürnberg am Sonntag mitteilte. Der Mann war am Freitag festgenommen worden.

Textgröße ändern: