Pallade Veneta - Französischer Hochseilkünstler legt 2200 Meter am Mont-Saint-Michel zurück

Französischer Hochseilkünstler legt 2200 Meter am Mont-Saint-Michel zurück


Französischer Hochseilkünstler legt 2200 Meter am Mont-Saint-Michel zurück
Französischer Hochseilkünstler legt 2200 Meter am Mont-Saint-Michel zurück / Foto: DAMIEN MEYER - AFP

Er wollte die berühmte Felseninsel Mont-Saint-Michel "mal anders zeigen": Der französische Hochseilkünstler Nathan Paulin ist über eine 2,2 Kilometer lange Slackline in 100 Metern Höhe auf die Insel in der nordfranzösischen Normandie balanciert. Damit stellte er nach Angaben seines Teams am Dienstag einen neuen Weltrekord auf. "Es war ein sehr intensives Erlebnis", sagte Paulin nach seiner Ankunft.

Textgröße ändern:

Das zwei Zentimeter schmale Band war zwischen einem Kran auf dem Festland und der Abtei Mont-Saint-Michel gespannt. Paulin, der Jeans und ein blau-weiß gestreiftes T-Shirt trug, war barfuß und mit einem Sicherheitsgurt ausgestattet.

Nach heftigen Windstößen kurz vor dem Start blieb das Wetter während seiner Vorführung ruhig. "Es ist ein wunderbarer Ort, der mich immer schon fasziniert hat", sagte der 28-Jährige, der die Strecke am Mittwoch noch einmal in die andere Richtung laufen wollte, mit der Abtei im Rücken.

Sein nächster Traum? "Ich würde dasselbe gerne zwischen dem Eiffelturm und dem Turm Montparnasse machen, das sind 2,7 Kilometer", sagt er. Er räumte ein, dass dies eine erhebliche technische Herausforderung sei. Paulin hatte in der Vergangenheit bereits mehrere Weltrekorde aufgestellt und ist in Paris bereits zwei Mal über ein Seil balanciert, das zwischen dem Eiffelturm und dem Trocadero über die Seine gespannt war.

F.Dodaro--PV

Empfohlen

Zahl unerlaubter Einreisen im September weiter gesunken

Die Zahl unerlaubter Einreisen an den deutschen Grenzen ist im September weiter gesunken. Wie die Bundespolizei am Montag in Potsdam mitteilte, versuchten im vergangenen Monat 3268 Menschen, ohne gültige Papiere nach Deutschland einzureisen. Dies waren rund 23 Prozent weniger als im August und 34 Prozent weniger als im September 2025. Es ist zudem der niedrigste Stand seit über fünf Jahren: Geringere Werte gab es zum letzten Mal 2021.

Iran-Sanktionen: Hotel darf nicht mit eingefrorenen Geldern weiterbetrieben werden

Wegen der Iran-Sanktionen eingefrorene Gelder eines Luxushotels bei Frankfurt am Main dürfen einem Gerichtsbeschluss zufolge nicht für den Weiterbetrieb des Hauses verwendet werden. Das entschied das Verwaltungsgericht Köln am Freitag und wies damit einen Eilantrag des Insolvenzverwalter ab, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte.

Nürnberg: 17-Jähriger Rollerfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Linienbus

In Nürnberg ist ein 17-jähriger Rollerfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Linienbus ums Leben gekommen. Der Jugendliche war am Sonntagabend im Stadtgebiet unterwegs und hatte ein 16-jähriges Mädchen auf dem Motorroller mit dabei, wie die Polizei in der Nacht zum Montag mitteilte. Als der entgegenkommende Bus abbiegen wollte, kam es aus zunächst unklarer Ursache zum Zusammenstoß.

Oberstes US-Gericht befasst sich mit Fragen der Konzernhaftung bei Klimawandelschäden

Der Oberste Gerichtshof der USA befasst sich am Montag mit einem für die Ölindustrie grundlegenden Fall: Im Kern geht es um die Frage, wie und vor welchen Gerichten Unternehmen für mögliche Auswirkungen ihrer Erzeugnisse auf den Klimawandel verantwortlich gemacht werden können. Im Mittelpunkt steht eine Klage der Stadt und des Countys Boulder im Bundesstaat Colorado gegen die Konzerne ExxonMobil und Suncor Energy von 2018.

Textgröße ändern: