Pallade Veneta - Neuer Rekord bei Beschwerden über Airlines und Bahnreisen

Neuer Rekord bei Beschwerden über Airlines und Bahnreisen


Neuer Rekord bei Beschwerden über Airlines und Bahnreisen
Neuer Rekord bei Beschwerden über Airlines und Bahnreisen / Foto: Christof STACHE - AFP

Bei der Schlichtungsstelle Reise & Verkehr sind im vergangenen Jahr so viele Beschwerden eingegangen wie niemals zuvor: Die Zahl lag mit 45.634 neuen Anträgen rund 14,5 Prozent über dem Vorjahreswert, wie die Schlichtungsstelle in Berlin am Montag mitteilte. Der Großteil der Fälle ist den Angaben nach bereits abgeschlossen.

Textgröße ändern:

Die Fallzahlen aus dem vergangenen Jahr übertreffen laut Schlichtungsstelle sogar das Corona-Jahr 2020, als wegen der Pandemie millionenfach Reisen abgesagt worden waren. Damals waren 41.211 Beschwerden verzeichnet worden. Ein möglicher Gründe für die hohe Fallzahl 2024 ist laut der Stelle auch ein gestiegenes Bewusstsein über Passagierrechte und über die Möglichkeit einer außergerichtlichen unabhängigen Schlichtung.

Die meisten Anträge 2024 entfielen wie bereits in den Vorjahren mit 84 Prozent auf Flugreisen. Grund dafür waren zahlreiche Streiks, Extremwetter und IT-Ausfälle, wie die Schlichtungsstelle mitteilte. Konflikte mit Bahnunternehmen führten demnach in 14,3 Prozent aller Fälle zu Schlichtungsanträgen. Nur eine untergeordnete Rolle spielten Anträge zu Fernbus- oder Schiffsreisen.

Rund 42.800 Fälle aus dem vergangenen Jahr sind laut Organisation bereits abgearbeitet, in 90 Prozent der Fälle gab es eine gütliche Einigung zwischen den streitenden Parteien. Die Schlichtungsstelle wertete das als großen Erfolg.

An die Schlichtungsstelle können sich Verbraucherinnen und Verbraucher wenden, wenn sie vergeblich versucht haben, sich in einem Streit mit einem Unternehmen zu einigen. Mehr als 25 Juristinnen und Juristen prüfen dann kostenlos, ob sie Ansprüche etwa auf Schadenersatz haben. Voraussetzung ist, dass das Unternehmen Mitglied der Schlichtungsstelle ist.

Unternehmen schätzten die Schlichtung ebenfalls, "da sie eine effiziente, nachhaltige Kundenbindung fördert", erklärte die Stelle. Sie hatte sich 2024 umbenannt, davor hieß sie Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Leiche in brennendem Auto in Bayern entdeckt - Besitzer schwerverletzt in der Nähe

In einem brennenden Auto auf einem Parkplatz in Bayern ist am Sonntag eine Leiche gefunden worden. In einem Wald in der Nähe fanden Einsatzkräfte den Besitzer des Wagens mit schweren Verletzungen, wie die Polizei in Straubing mitteilte. Zuvor hatten Angehörige ihn und seine von ihm getrennt lebende Frau als vermisst gemeldet.

Vermummte attackieren Polizei bei illegalem Tuningtreffen in Rheinland-Pfalz

Bei einem illegalen Tuningtreffen im rheinland-pfälzischen Wittlich haben Teilnehmer Polizisten und deren Autos angegriffen. Auf dem Gelände einer Firma fanden sich mehrere hundert Fahrzeuge und schätzungsweise mindestens 1000 Menschen ein, wie die Polizei Trier am Sonntag mitteilte. Als die Beamten dort ankamen, seien sie von Vermummten attackiert worden.

Auto prallt gegen Baum: 17-Jähriger stirbt bei Unfall in Bayern

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Bayern ist ein 17-Jähriger gestorben. Drei weitere junge Menschen wurden verletzt, wie die Polizei in Bayreuth am Sonntag mitteilte. Das von einem 18-Jährigen gefahrene Auto prallte demnach am frühen Samstagmorgen in der Nähe von Münchberg gegen einen Baum.

20-Jähriger soll in Bayern eigene Mutter getötet haben - Untersuchungshaft

Weil er seine eigene Mutter getötet haben soll, ist ein 20-Jähriger in Bayern in Untersuchungshaft genommen worden. Zu den Hintergründen der Tat wird weiter ermittelt, wie die Polizei in Nürnberg am Sonntag mitteilte. Der Mann war am Freitag festgenommen worden.

Textgröße ändern: