Pallade Veneta - Razzien in Berlin und Nordrhein-Westfalen wegen Erpressung unter Geschäftspartnern

Razzien in Berlin und Nordrhein-Westfalen wegen Erpressung unter Geschäftspartnern


Razzien in Berlin und Nordrhein-Westfalen wegen Erpressung unter Geschäftspartnern
Razzien in Berlin und Nordrhein-Westfalen wegen Erpressung unter Geschäftspartnern / Foto: Daniel Reinhardt - AFP/Archiv

Wegen des Verdachts der schweren räuberischen Erpressung unter ehemaligen Geschäftspartnern sind Polizeibeamte am Mittwoch zu mehreren Razzien in Berlin und Nordrhein-Westfalen ausgerückt. Dabei wurden Wohnungen in mehreren Berliner Stadtteilen sowie in den nordrhein-westfälischen Städten Essen und Herford durchsucht, ebenso zwei Geschäftsadressen in Berlin und zwei Hafträume des offenen Vollzugs in Berlin, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der Bundeshauptstadt mitteilten.

Textgröße ändern:

Hintergrund ist laut Behörden ein Streit um mehrere Millionen zwischen ehemaligen Geschäftspartnern in der Immobilienbranche. 2019 soll ein 36-jähriger Tatverdächtiger einen 61-Jährigen aufgefordert haben, ihm seine Beteiligungen weit unter Wert zu verkaufen.

Als der Geschädigte dies ablehnte, soll der Beschuldigte ihn gemeinsam mit weiteren Verdächtigen unter Vorhalt einer Schusswaffe mit dem Tod bedroht haben. Außerdem soll dem 61-Jährigen gedroht worden sein, dass seine Familienmitglieder getötet werden und seine Tochter zur Prostitution gezwungen wird.

Schließlich soll der 61-Jährige nachgegeben und diverse Geschäftsanteile übertragen haben. Der wirtschaftliche Schaden soll bei drei Millionen Euro gelegen haben. Insgesamt wird gegen sechs Beschuldigte zwischen 30 und 56 Jahren wegen des Verdachts der schweren räuberischen Erpressung oder Beihilfe ermittelt.

Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Beamten elektronische Datenträger, Dokumente, Reizstoffsprühgeräte, Schlaghandschuhe sowie hochwertige Taschen und Schuhe. Im Berliner Stadtteil Lichtenrade sprengten sie den Angaben zufolge eine Wohnungstür auf, wodurch weitere Türen beschädigt wurden. Verletzt wurde niemand.

D.Bruno--PV

Empfohlen

Leiche in brennendem Auto in Bayern entdeckt - Besitzer schwerverletzt in der Nähe

In einem brennenden Auto auf einem Parkplatz in Bayern ist am Sonntag eine Leiche gefunden worden. In einem Wald in der Nähe fanden Einsatzkräfte den Besitzer des Wagens mit schweren Verletzungen, wie die Polizei in Straubing mitteilte. Zuvor hatten Angehörige ihn und seine von ihm getrennt lebende Frau als vermisst gemeldet.

Vermummte attackieren Polizei bei illegalem Tuningtreffen in Rheinland-Pfalz

Bei einem illegalen Tuningtreffen im rheinland-pfälzischen Wittlich haben Teilnehmer Polizisten und deren Autos angegriffen. Auf dem Gelände einer Firma fanden sich mehrere hundert Fahrzeuge und schätzungsweise mindestens 1000 Menschen ein, wie die Polizei Trier am Sonntag mitteilte. Als die Beamten dort ankamen, seien sie von Vermummten attackiert worden.

Auto prallt gegen Baum: 17-Jähriger stirbt bei Unfall in Bayern

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Bayern ist ein 17-Jähriger gestorben. Drei weitere junge Menschen wurden verletzt, wie die Polizei in Bayreuth am Sonntag mitteilte. Das von einem 18-Jährigen gefahrene Auto prallte demnach am frühen Samstagmorgen in der Nähe von Münchberg gegen einen Baum.

20-Jähriger soll in Bayern eigene Mutter getötet haben - Untersuchungshaft

Weil er seine eigene Mutter getötet haben soll, ist ein 20-Jähriger in Bayern in Untersuchungshaft genommen worden. Zu den Hintergründen der Tat wird weiter ermittelt, wie die Polizei in Nürnberg am Sonntag mitteilte. Der Mann war am Freitag festgenommen worden.

Textgröße ändern: