Pallade Veneta - Zwei Tonnen Kokain über Hamburg geschmuggelt: Schlag gegen mutmaßliche Hintermänner

Zwei Tonnen Kokain über Hamburg geschmuggelt: Schlag gegen mutmaßliche Hintermänner


Zwei Tonnen Kokain über Hamburg geschmuggelt: Schlag gegen mutmaßliche Hintermänner
Zwei Tonnen Kokain über Hamburg geschmuggelt: Schlag gegen mutmaßliche Hintermänner / Foto: Orlando SIERRA - AFP/Archiv

Etwas mehr als eineinhalb Jahren nach einem Fund von rund zwei Tonnen Kokain im Hamburger Hafen haben Ermittler mehrere mutmaßliche Mitglieder der für den Transport verantwortlichen Schmugglerbande gefasst. Fünf Männer seien bereits am 29. Januar in Deutschland und Polen festgenommen worden, berichteten das Landeskriminalamt Baden-Württemberg und das Zollfahndungsamt Stuttgart am Mittwoch. Ein weiterer flüchtiger Beschuldigter habe sich am 7. Februar in den Niederlanden gestellt. Alle Verdächtigen kamen in Untersuchungshaft.

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Dem Zugriff vorangegangen waren nach Angaben der baden-württembergischen Behörden umfangreiche europaweite Ermittlungen von Zoll und Polizei. Die Bande soll sich demnach in großem Stil am Schmuggel von Kokain nach Europa beteiligt haben.

Auch bei einer Lieferung von vier Tonnen Kokain, die in Ecuador abgefangen wurde, gab es laut Ermittlern Verbindungen zu einer Firma eines Beschuldigten. Ein weiteres mutmaßliches Mitglied der Bande sitzt darüber hinaus wegen anderer Delikte bereits in Spanien in Haft.

Durchsucht wurden zudem elf Objekte in mehreren deutschen Bundesländern, Polen und den Niederlanden. Dabei fanden Einsatzkräfte neben größeren Bargeldmengen und teuren Autos auch eine scharfe Schusswaffe und Munition.

Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein Großfund von rund zwei Tonnen Kokain im Hamburger Hafen im Juni 2023. Nach Behördenangaben ergaben sich danach Zusammenhänge mit einem älteren Drogenverfahren in Baden-Württemberg. In diesem wurden mehrere Täter aus dem Bundesland zu hohen Strafen verurteilt.

E.Magrini--PV

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