Pallade Veneta - Wieder Weltkriegsbombe in Osnabrück entschärft: Rund 14.000 Anwohner betroffen

Wieder Weltkriegsbombe in Osnabrück entschärft: Rund 14.000 Anwohner betroffen


Wieder Weltkriegsbombe in Osnabrück entschärft: Rund 14.000 Anwohner betroffen
Wieder Weltkriegsbombe in Osnabrück entschärft: Rund 14.000 Anwohner betroffen / Foto: GUILLAUME SOUVANT - AFP/Archiv

In Osnabrück ist am Freitag eine weitere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht worden. Nach Angaben der niedersächsischen Stadt war der Zünder in derart bedenklichem Zustand, dass nach der zufälligen Entdeckung bei Baggerarbeiten noch am Freitag ein sofortiger Entschärfungs- und Evakuierungseinsatz angeordnet wurde. Die Bombe konnte nach Angaben der Stadtverwaltung nach mehr als zehn Stunden unschädlich gemacht werden.

Textgröße ändern:

In dem zeitweise geräumten Sperrgebiet unweit von Hauptbahnhof und Innenstadt, der bereits im November wegen der Entschärfung von sieben Weltkriegsbomben evakuiert worden war, leben nach Behördenangaben etwa 14.000 Menschen. Bereits am Sonntag steht in dem Bereich eine weitere, seit längerem geplante Blindgängerentschärfung an. Davon werden aufgrund einer leicht veränderten Evakuierungszone knapp 12.000 Menschen betroffen sein.

Auch der Bahnverkehr war aufgrund der Sperrung des Hauptbahnhofs am Freitag betroffen. Nach Bahnangaben fielen Regionalverbindungen aus und sollten durch Busse ersetzt werden. Fernzüge passierten Osnabrück derweil ohne Halt.

Die gehäuften Bombenfunde in dem Bereich stehen laut Stadt im Zusammenhang mit Bauarbeiten. Der Osnabrücker Hauptbahnhof war im Weltkrieg ein strategisch wichtiger Verkehrsknotenpunkt und wurde massiv bombardiert. Ein Großteil des Gebiets sei bis heute nicht systematisch nach Blindgängern abgesucht worden, hieß es. In der Zukunft sei daher mit weiteren Funden zu rechnen.

A.Saggese--PV

Empfohlen

Leiche in brennendem Auto in Bayern entdeckt - Besitzer schwerverletzt in der Nähe

In einem brennenden Auto auf einem Parkplatz in Bayern ist am Sonntag eine Leiche gefunden worden. In einem Wald in der Nähe fanden Einsatzkräfte den Besitzer des Wagens mit schweren Verletzungen, wie die Polizei in Straubing mitteilte. Zuvor hatten Angehörige ihn und seine von ihm getrennt lebende Frau als vermisst gemeldet.

Vermummte attackieren Polizei bei illegalem Tuningtreffen in Rheinland-Pfalz

Bei einem illegalen Tuningtreffen im rheinland-pfälzischen Wittlich haben Teilnehmer Polizisten und deren Autos angegriffen. Auf dem Gelände einer Firma fanden sich mehrere hundert Fahrzeuge und schätzungsweise mindestens 1000 Menschen ein, wie die Polizei Trier am Sonntag mitteilte. Als die Beamten dort ankamen, seien sie von Vermummten attackiert worden.

Auto prallt gegen Baum: 17-Jähriger stirbt bei Unfall in Bayern

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Bayern ist ein 17-Jähriger gestorben. Drei weitere junge Menschen wurden verletzt, wie die Polizei in Bayreuth am Sonntag mitteilte. Das von einem 18-Jährigen gefahrene Auto prallte demnach am frühen Samstagmorgen in der Nähe von Münchberg gegen einen Baum.

20-Jähriger soll in Bayern eigene Mutter getötet haben - Untersuchungshaft

Weil er seine eigene Mutter getötet haben soll, ist ein 20-Jähriger in Bayern in Untersuchungshaft genommen worden. Zu den Hintergründen der Tat wird weiter ermittelt, wie die Polizei in Nürnberg am Sonntag mitteilte. Der Mann war am Freitag festgenommen worden.

Textgröße ändern: