Pallade Veneta - Drei Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Geldwäsche in Niedersachsen und Bremen

Drei Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Geldwäsche in Niedersachsen und Bremen


Drei Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Geldwäsche in Niedersachsen und Bremen
Drei Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Geldwäsche in Niedersachsen und Bremen / Foto: NICOLAS TUCAT - AFP/Archiv

Bei einer Durchsuchung wegen Geldwäsche in Niedersachsen und Bremen haben Ermittler drei Menschen festgenommen. Im Fokus der Ermittlungen stehen insgesamt 13 Beschuldigte, wie die Polizei in Delmenhorst und die Staatsanwaltschaft Oldenburg am Donnerstag mitteilten. Sie sollen Mitglieder einer ausländischen kriminellen Vereinigung gewesen sein. Zudem werden ihnen Betrug, Zwangsarbeit und Menschenhandel vorgeworfen.

Textgröße ändern:

Über Jahre hinweg sollen die Verdächtigen zahlreiche Straftaten begangen und dadurch mehr als eine Million Euro erlangt haben. Konkret sollen sie sich über Datingplattormen und soziale Netzwerke das Vertrauen ihrer Opfer erschlichen haben, um anschließend Notlagen und Schicksalsschläge vorzutäuschen. Damit verleiteten sie ihre Opfer dazu, große Geldsummen zu überweisen.

Darüber hinaus sollen sie gefälschte Rechnungen verschickt haben, um die Gutgläubigkeit der Opfer auszunutzen. Mehrere der Beschuldigten sollen Mitglieder des mafiaähnlichen nigerianischen Netzwerks Neo Black Movement of Africa sein. Mit den Taten sollen sie dieses unterstützt haben.

Andere Beschuldigte sollen ihre beruflichen Aufgaben von Menschen ohne Aufenthaltstitel haben ausüben lassen. Den Lohn hätten sie anschließend komplett für sich behalten. Seit Juli wird in dem Gesamtkomplex ermittelt.

Bei den Durchsuchungen am Mittwoch wurden zwölf Wohnungen in Niedersachsen und Bremen sowie eine Arbeitsstätte durchsucht. Dabei wurde unter anderem eine mittlere fünfstellige Summe Bargeld beschlagnahmt. Bei der Auswertung der Beweise konnte ein Tatverdacht gegen einen weiteren Beschuldigten erhärtet werden. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg stellte gegen ihn einen Antrag auf Untersuchungshaft. Eine Entscheidung darüber stand noch aus.

M.Romero--PV

Empfohlen

Vermummte attackieren Polizei bei illegalem Tuningtreffen in Rheinland-Pfalz

Bei einem illegalen Tuningtreffen im rheinland-pfälzischen Wittlich haben Teilnehmer Polizisten und deren Autos angegriffen. Auf dem Gelände einer Firma fanden sich mehrere hundert Fahrzeuge und schätzungsweise mindestens 1000 Menschen ein, wie die Polizei Trier am Sonntag mitteilte. Als die Beamten dort ankamen, seien sie von Vermummten attackiert worden.

Auto prallt gegen Baum: 17-Jähriger stirbt bei Unfall in Bayern

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Bayern ist ein 17-Jähriger gestorben. Drei weitere junge Menschen wurden verletzt, wie die Polizei in Bayreuth am Sonntag mitteilte. Das von einem 18-Jährigen gefahrene Auto prallte demnach am frühen Samstagmorgen in der Nähe von Münchberg gegen einen Baum.

20-Jähriger soll in Bayern eigene Mutter getötet haben - Untersuchungshaft

Weil er seine eigene Mutter getötet haben soll, ist ein 20-Jähriger in Bayern in Untersuchungshaft genommen worden. Zu den Hintergründen der Tat wird weiter ermittelt, wie die Polizei in Nürnberg am Sonntag mitteilte. Der Mann war am Freitag festgenommen worden.

Rollstuhlfahrer angezündet und schwer verletzt: 18-Jährige in Untersuchungshaft

Weil sie einen Mann im Rollstuhl angezündet haben soll, ist eine 18-Jährige in Nordrhein-Westfalen in Untersuchungshaft genommen worden. Gegen sie wird wegen versuchten Mordes ermittelt, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Hagen am Samstagabend mitteilten. Die junge Frau soll den 67-Jährigen, den sie flüchtig kannte, am Donnerstag in Hagen nach einem Streit mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und in Brand gesetzt haben.

Textgröße ändern: