Pallade Veneta - Brandenburger wegen Tötung von Stieftochter zu 13 Jahren Haft verurteilt

Brandenburger wegen Tötung von Stieftochter zu 13 Jahren Haft verurteilt


Brandenburger wegen Tötung von Stieftochter zu 13 Jahren Haft verurteilt
Brandenburger wegen Tötung von Stieftochter zu 13 Jahren Haft verurteilt / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Wegen der Tötung seiner 14-jährigen Stieftochter ist ein 44-Jähriger aus dem brandenburgischen Guben zu einer Freiheitsstrafe von 13 Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Cottbus sprach den Mann am Mittwoch des Mordes aus Heimtücke schuldig, wie ein Gerichtssprecher sagte. Außerdem ordnete die Kammer eine Unterbringung des Manns in einem psychiatrischen Krankenhaus an.

Textgröße ändern:

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann die Tochter seiner ehemaligen Lebensgefährtin am 21. Juni 2024 mit einem Messer getötet hatte. Von einer Verurteilung zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe, wie sie bei Mord eigentlich vorgesehen ist, sah die Kammer ab, weil sie von einer verminderten Schuldfähigkeit des Angeklagten zur Tatzeit ausging.

Laut Sachverständigengutachten leidet der 44-Jährige an einer psychischen Krankheit. Die Staatsanwaltschaft ging dem Sprecher zufolge ebenfalls von einer verminderten Schuldfähigkeit aus und beantragte eine Freiheitsstrafe von 14 Jahren sowie die Unterbringung in der Psychiatrie. Die Verteidigung des Manns plädierte auf eine Verurteilung lediglich wegen Totschlags.

E.Magrini--PV

Empfohlen

Vermummte attackieren Polizei bei illegalem Tuningtreffen in Rheinland-Pfalz

Bei einem illegalen Tuningtreffen im rheinland-pfälzischen Wittlich haben Teilnehmer Polizisten und deren Autos angegriffen. Auf dem Gelände einer Firma fanden sich mehrere hundert Fahrzeuge und schätzungsweise mindestens 1000 Menschen ein, wie die Polizei Trier am Sonntag mitteilte. Als die Beamten dort ankamen, seien sie von Vermummten attackiert worden.

Auto prallt gegen Baum: 17-Jähriger stirbt bei Unfall in Bayern

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Bayern ist ein 17-Jähriger gestorben. Drei weitere junge Menschen wurden verletzt, wie die Polizei in Bayreuth am Sonntag mitteilte. Das von einem 18-Jährigen gefahrene Auto prallte demnach am frühen Samstagmorgen in der Nähe von Münchberg gegen einen Baum.

20-Jähriger soll in Bayern eigene Mutter getötet haben - Untersuchungshaft

Weil er seine eigene Mutter getötet haben soll, ist ein 20-Jähriger in Bayern in Untersuchungshaft genommen worden. Zu den Hintergründen der Tat wird weiter ermittelt, wie die Polizei in Nürnberg am Sonntag mitteilte. Der Mann war am Freitag festgenommen worden.

Rollstuhlfahrer angezündet und schwer verletzt: 18-Jährige in Untersuchungshaft

Weil sie einen Mann im Rollstuhl angezündet haben soll, ist eine 18-Jährige in Nordrhein-Westfalen in Untersuchungshaft genommen worden. Gegen sie wird wegen versuchten Mordes ermittelt, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Hagen am Samstagabend mitteilten. Die junge Frau soll den 67-Jährigen, den sie flüchtig kannte, am Donnerstag in Hagen nach einem Streit mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und in Brand gesetzt haben.

Textgröße ändern: